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Żebbuġ auf Gozo: Salinen, Handwerk und Kulturerbe

Unterkünfte in Żebbuġ

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Żebbuġ liegt auf einem ruhigen Hügel im Norden Gozos. Von hier reicht der Blick über die Landschaft der Insel bis zum Mittelmeer. Salinen, sakrale Baukunst und überlieferte Handwerke geben dem Ort ein eigenständiges Profil. Wenn Sie überlegen, ob Żebbuġ zu Ihrer Reise passt, finden Sie hier sowohl Einblicke in die Geschichte als auch ein Bild der Landschaft und des lokalen Lebens.

Hügellandschaft und Küste

Die Lage auf dem Hügel prägt den Eindruck von Żebbuġ: Weite Ausblicke umfassen die Landschaft Gozos und das Mittelmeer. Ein anderer Landschaftspunkt ist Wied l-Infern. Von Żebbuġ aus ist das Tal über eine steil abfallende Straße erreichbar; es verläuft zwischen den Hügeln von Żebbuġ, Ta’ Kuljat und Dabrani. Die Aussicht vom Hügel und die Lage des Tals zwischen drei Erhebungen beschreiben unterschiedliche Seiten der gozoischen Landschaft.

Entlang der Küste von Qbajjar bis Ras ir-Reqqa produzieren die historischen Salinen weiterhin Salz. Die saisonalen Abläufe können variieren. An den Salinen von Xwejni lässt sich in den Sommermonaten beobachten, wie Einheimische Salz zusammenkehren. Dieses saisonale Bild gibt der Küstenlandschaft einen Bezug zur fortdauernden Salzgewinnung.

In der näheren Umgebung liegt die Kieselbucht Xwejni. Sie wird besonders im Sommer häufig zum Schwimmen besucht und auch zum Tauchen aufgesucht. Bedingungen und Einrichtungen können variieren. So ergänzen Küstennutzung und Salinen die Aussichtspunkte und das Hügelland um einen weiteren Aspekt der Umgebung.

Geschichte und Baukunst

Die Batterija tal-Qbajjar ist eine von zwei erhaltenen Batterien auf Gozo. Sie wurde zwischen 1715 und 1716 erbaut. Auch ein Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg gehört zu den historischen Spuren: Er wurde 2005 gereinigt und restauriert. Ziel der Arbeiten war, der Öffentlichkeit eine Besichtigung und Würdigung des Bunkers zu ermöglichen.

Die Pfarrkirche von Iż-Żebbuġ ist mit Onyx verkleidet; auch Hochaltar, Chor und Baptisterium sind aus diesem Stein gestaltet. Die Kirche Santa Marija, die der Aufnahme Mariens geweiht ist, wurde 1726 konsekriert. Eine kleinere religiöse Sehenswürdigkeit ist die Bildnische il-Madonna Omm tal-Ħniena, die besser unter dem Namen taċ-Ċiċri bekannt ist.

An der Triq Ġoma befindet sich Riħ id-Deheb, ein Museumshaus mit Sammlungen, das auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden soll. Unter dem Haus liegt eine natürliche Grotte. Zur Architekturgeschichte gehört außerdem die Grundschule von Żebbuġ: Das modernistische Gebäude hat U-Form, lange Korridore und Treppen; Reihen von Betonsäulen tragen die Korridore.

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Auch archäologische Spuren erzählen von früheren Zeiten. Auf einem Feld, das über die Triq Għajn Mhelhel erreichbar ist, befanden sich einst in den Fels gehauene phönizische Gräber.

Handwerk, Käse und Ortsleben

Die Einwohner von Iż-Żebbuġ sind für ihre Spitzenarbeiten bekannt, denen eine hohe Qualität zugeschrieben wird. Auch Webarbeiten und Wolldecken aus Schafwolle gehören zu den mit dem Ort verbundenen Handwerken. Diese Traditionen geben einen anderen Einblick in Żebbuġ als die Bauwerke und Landschaft: Sie lenken den Blick auf textile Arbeiten und Materialien.

Zur kulinarischen Tradition Gozos gehören Gbejniet, die kleinen traditionellen Käse der Insel. Sie werden aus Schafmilch verarbeitet, die aus der umliegenden Landschaft stammt. Seit 1999 organisiert der Gemeinderat besondere Feiern zum Gedenken an die Gründung der Pfarrei.

Żebbuġ verbindet diese Themen, ohne dass sie auf dasselbe Erlebnis hinauslaufen; Sie können den Schwerpunkt Ihrer Reise entsprechend setzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Xewkija, San Pawl Il-Baħar, Għargħur, Paola, Żurrieq, Qrendi, Munxar, Sannat.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malta.

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