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Sannat auf Gozo: Klippen und Kulturerbe

Unterkünfte in Sannat

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sannat auf Gozo lässt sich über Landschaft und Kulturgeschichte kennenlernen. Ta’ Ċenċ prägt den Naturbezug; Kirchen, megalithische Zeugnisse und traditionelle Brennöfen geben weitere Einblicke in die Geschichte des Ortes.

Landschaft und Vogelwelt bei Ta’ Ċenċ

Das Schutzgebiet „Rdumijiet u L-Inħawi ta’ Ta’ Ċenċ“ liegt im Südwesten Gozos und gehört zum Gemeindegebiet von Sannat. Es ist als Besonderes Schutzgebiet (SAC) und Besonderes Vogelschutzgebiet (SPA) ausgewiesen. Die Klippen von Ta’ Ċenċ sind die höchsten auf Gozo. Sie beherbergen die größte Konzentration von Scopoli-Sturmtauchern auf den Maltesischen Inseln. Zudem ist Ta’ Ċenċ einer von zwei bekannten Brutplätzen der Sturmschwalbe im Maltesischen Archipel. Die Konzentration gilt den Maltesischen Inseln; die Brutplatzangabe bezieht sich auf den Maltesischen Archipel.

Das Ta’ Ċenċ-Plateau ist eine für Malta typische Garigue-Landschaft. Ein weiteres Naturmerkmal ist das Hanżira-Tal, eine natürliche Schlucht, die Ta’ Sannat von Xewkija trennt. Für Naturinteressierte setzen die Orte unterschiedliche Akzente: Die Klippen sind durch ihre Höhe und die Vogelvorkommen geprägt, das Plateau durch seine Garigue-Landschaft.

Wanderwege und Zugang

Am Ortsrand von Ta’ Sannat verlaufen Wanderwege entlang der eindrucksvollen Kalksteinklippen. Entlang der Wege können Besucher vielfältige Wildtiere und endemische Pflanzen entdecken. Damit gehören Naturbeobachtungen und die Landschaft der Klippen zu den konkreten Themen, die Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels berücksichtigen können.

Für das Gebiet von Ta’ Ċenċ gilt eine wichtige Zugangsbedingung: Der Zugang erfolgt von Sannat aus über das Gelände des Ta’ Ċenċ Hotels. Das Gebiet befindet sich in Privatbesitz. Klären Sie vor dem Betreten, ob Sie die Erlaubnis haben.

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Kulturgeschichte und historische Zeugnisse

Auf dem Ta’ Ċenċ-Plateau befinden sich drei Dolmen und spärliche Überreste des Tempels von L’Imramma. Die Dolmen und der Menhir bei Ta’ Ċenċ sind weiterhin sichtbar. Palazzo Palina, ein restaurierter Landsitz aus dem 17. Jahrhundert, liegt im Ta’ Ċenċ Hotel.

Die Baugeschichte der St.-Margaret-Kirche lässt sich an mehreren Daten ablesen: Der Bau der heutigen Kirche begann 1718 an der Stelle einer kleineren Kirche. Sie wurde 1755 erstmals geweiht; nach baulichen Anpassungen folgte 1868 eine erneute Weihe. Das Altarbild stammt von Stefano Erardi. Die Abfolge unterscheidet den Baubeginn von den beiden Weihen und hält damit verschiedene Stationen der Kirchengeschichte fest.

An der Straße von Ta’ Sannat in Richtung Mġarr ix-Xini stehen zwei traditionelle Brennöfen. In ihnen wurde lokaler Stein gebrannt und zu Kalkpulver verarbeitet. Eine weitere historische Episode verbindet Sannat mit einem Besuch von Queen Elizabeth II: Sie besuchte 1951 das Spitzenhaus von Sannat.

Weitere Reiseziele entdecken: Żurrieq, Marsaxlokk, Luqa, Munxar, Gozo, Zeitun, San Pawl Il-Baħar, Ghammar

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malta.

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