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Kohila: Karstlandschaft und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Kohila

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mehrere Karstgebiete sind in der Landschaft der Gemeinde Kohila deutlich erkennbar. Dazu kommen ein Moor als Wasserreservoir, eine historisch und kulturell bedeutsame Flusslandschaft sowie Wälder mit unterschiedlichen Merkmalen. Für Kulturinteressierte stehen das Hageri Museum, die Lambertuse-Kirche von Hageri und die Geschichte des Guts Kohila im Mittelpunkt. Eine Gin-Führung und die Angebote des Kohila Sportzentrums ergänzen die Themen Natur und Kultur. Bei der Planung können Sie daher unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Landschaft, Baugeschichte oder aktive Angebote.

Karst, Wasser und Wald

Das Aandu-Karstgebiet ist ein geschütztes Karsttal in der Gemeinde Kohila. Das Karstgebiet Hageri wurde 1959 eingerichtet, um ein etwa 300 Meter langes Gebiet mit oberirdischen Karsterscheinungen zu schützen. Die beiden Gebiete stehen damit für konkrete, unterschiedliche Aspekte der Karstlandschaft: ein geschütztes Tal und ein Gebiet, dessen Schutz auf einen ungefähr 300 Meter langen Abschnitt bezogen ist.

Das Moor Rabivere liegt im westlichen Teil der Gemeinde und ist ein Wasserreservoir. Der Fluss Keila durchquert Kohila in südost-nordwestlicher Richtung und bildet die Achse einer Flusslandschaft von hoher historischer und kultureller Bedeutung. Rabivere und Keila stehen so für unterschiedliche Wasserbezüge: ein Moor als Reservoir und ein Fluss, der eine historisch-kulturell bedeutsame Landschaft strukturiert.

Etwa 44 Prozent des Gebiets der Gemeinde sind bewaldet; vorherrschend sind Fichten und Kiefern. Daneben gibt es seltene Laubwälder auf anstehendem Kalkstein, sogenannte Alvar-Wälder. Damit umfasst die Waldlandschaft sowohl dominante Nadelbaumarten als auch einen seltenen, an Kalkstein gebundenen Laubwaldtyp.

Museum und Baugeschichte

Das Hageri Museum zeigt die Dauerausstellungen „Maa-apteek“ und „Kihelkonnakeskus Hageri!“. Besucher können dort außerdem das traditionelle Kohila-Brettspiel „Angerja aare“ spielen. Neben den Ausstellungen gibt es damit auch eine konkrete Aktivität, bei der Sie selbst ins Spiel kommen.

Die Lambertuse-Kirche von Hageri ist eine großzügige, gepflegte historistische Landkirche des Architekten Erwin Bernhardt. Ihre Altarwand stammt aus dem Jahr 1713 und wird Christian Ackermann sowie Johann Valentin Rabe zugeschrieben. Architektur und Altarwand bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für die Bau- und Kunstgeschichte der Kirche interessieren.

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Das Gut Kohila wurde erstmals im Jahr 1438 erwähnt. Das klassizistische Hauptgebäude entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, brannte 1905 ab und wurde in veränderter Form, ohne Portikus, wiederhergestellt. Das Gut befindet sich derzeit in Privatbesitz; überprüfen Sie diesen Status vor einer Besuchsplanung.

Gin und Sport

Die moderne Ginbrennerei TOHI Distillery befindet sich in der historischen Wodkaküche des Guts Tohisoo. Bei Führungen können Sie sehen, wie Gin hergestellt wird; außerdem wird eine Ginverkostung angeboten. So verbindet dieses Erlebnis einen Einblick in die Herstellung mit einer Verkostung.

Das Kohila Sportzentrum verfügt über zwei Sporthallen, eine Leichtathletikbahn, einen Kraftraum und einen Aerobicsaal. Dort können Volleyball, Basketball, Fußball, Tennis, Badminton und Unihockey gespielt werden. Die genannten Anlagen und Sportarten geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Bewegung zu Ihren Interessen gehört.

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