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Stützerbach: Goethe, Glas und AtemWeg

Unterkünfte in Stützerbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stützerbach verbindet Goethe-Geschichte, technische Glastradition und einen Weg mit Atemübungen. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Themen den Schwerpunkt Ihrer Reiseplanung bestimmen: Literaturgeschichte, Technik und eine naturbezogene Aktivität setzen unterschiedliche Akzente. Das übergeordnete Reiseziel Ilmenau ergänzt den Blick um weitere Kultur- und Naturthemen.

Goethe und Glasgeschichte in Stützerbach

Johann Wolfgang von Goethe besuchte Stützerbach ab 1776 dreizehnmal und wohnte im Gundelachschen Haus, dem heutigen Museum. Damit ist seine Verbindung zum Ort an ein konkretes Gebäude geknüpft. Im Erdgeschoss des Museum Goethehaus Stützerbach befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte des technischen Glases in Stützerbach. Die Glasherstellung und -verarbeitung haben den Ort wesentlich geprägt. Haus und Ausstellung führen so zwei unterschiedliche Perspektiven zusammen: Goethes Aufenthalte und die technische Glastradition.

Ein weiterer technikhistorischer Bezug: Die erste Röntgenröhre wurde in Stützerbach entwickelt und erstmals erprobt. Zusammen mit der Geschichte des technischen Glases ist das ein eigener Aspekt der Ortsgeschichte, den Sie neben dem Goethe-Bezug berücksichtigen können.

Naturbezug und AtemWeg

Stützerbach liegt in einer Zone des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald. Einen anderen Schwerpunkt setzt der AtemWeg: An elf Stationen werden Übungen zur Kräftigung der Lungen- und Herzfunktion sowie Atemtechniken, Atementspannung und Atemmeditation vorgestellt. Der Inhalt des Weges ist damit klar körperbezogen und unterscheidet sich von den kulturgeschichtlichen Themen des Ortes. Wenn Sie Ihre Reise nach Natur- oder Atemthemen ausrichten möchten, können Sie diese Stationen als eigenen Schwerpunkt in die Planung einbeziehen.

Ilmenau: weitere Kultur- und Naturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Ilmenau verbindet der 20 Kilometer lange Goethewanderweg Goethes Wirkungsstätten von Ilmenau bis nach Stützerbach. Während das Gundelachsche Haus den konkreten Goethe-Bezug in Stützerbach markiert, führt diese Route die Wirkungsstätten beider Orte zusammen. So unterscheiden sich ein einzelner Ort der Goethe-Geschichte und eine Strecke mit zwei genannten Endpunkten.

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Ilmenaus Hausberg Kickelhahn ist 861 Meter hoch. Sein 21 Meter hoher Aussichtsturm zählt zu den Wahrzeichen der Stadt. Im Trailpark Lindenberg in Ilmenau laden drei verschiedene Trails zum Mountainbiken ein; prüfen Sie vor einer Fahrt aktuelle lokale Informationen. Auch der Ilmtal-Radweg gehört zu den Radfahrmöglichkeiten im Zusammenhang mit Ilmenau, wobei die Routenbedingungen variieren können.

Für den Winter nennt Ilmenau zahlreiche Ski- und Winterwanderwege: Sie führen von Ilmenau bis zum Rennsteig sowie vom Auerhahn bis zum Kickelhahn. Schnee- und Wegbedingungen sind saisonabhängig, und die Verfügbarkeit der Routen ist nicht garantiert. Beziehen Sie die aktuellen Bedingungen daher in Ihre Planung ein.

Auch die Kulturgeschichte Ilmenaus zeigt sich an unterschiedlichen Orten. Der Münzkeller liegt unmittelbar neben der Alten Münze und bietet Einblicke in das 16. Jahrhundert. Die Bergmannskapelle befindet sich an der Sturmheide, mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaus und unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes „Gottes Gabe“. In der Kapelle befindet sich eine Ausstellung zum Ilmenauer Kupferschieferbergbau.

Weitere Reiseziele entdecken: Herschdorf, Gehren, Geschwenda, Ichtershausen, Friedersdorf, Pennewitz, Gehlberg, Ilmenau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.

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