Gondorf: Eifelpark und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Gondorf
Gondorf liegt östlich von Bitburg zwischen der Kyll und der B 50. Ein natürlicher Wall schützt den Ort vor kalten Nord- und Ostwinden. Für die Reiseplanung prägen die Ortsgeschichte und der Eifelpark Gondorf mit seinem Freizeit- und Wildparkangebot zwei unterschiedliche Themen.
Eifelpark Gondorf: Fahrgeschäfte und Tierwelt
Eifelpark Gondorf verbindet einen Freizeitpark mit einem Wildpark und umfasst mehr als 60 Attraktionen. Dazu gehören Fahrgeschäfte, Tierbeobachtungen sowie Abenteuer- und Themen-Spielplätze. Die Eifel-Coaster-Sommerrodelbahn ist fast 1.000 Meter lang und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Pirate Island hat eine 360 Meter lange Strecke mit Abfahrten aus bis zu 14 Metern Höhe. Die Angaben zeigen unterschiedliche Merkmale der beiden Fahrgeschäfte: beim Coaster Länge und Geschwindigkeit, bei Pirate Island Streckenmaß und Höhe der Abfahrten.
Im Wildpark können Sie Hirsche, Rehe, Braunbären, Luchse, Erdmännchen, Wallabys und weitere Wildtiere aus nächster Nähe beobachten. Die Bärenschlucht ist ein 6.500 Quadratmeter großes Braunbärengehege. Zum Programm gehören außerdem Tierfütterungen mit Kommentaren von Tierpflegern. So lassen sich Fahrgeschäfte, Tierbeobachtung und Spielbereiche als verschiedene Schwerpunkte des Parkangebots betrachten.
Orientierung und Angebote vor Ort
Der Haupteingang des Eifelparks liegt im Tal an der Bärenallee. Am Park gibt es reichlich kostenlose Parkplätze; angeleinte Hunde sind willkommen. Die Wege sind rollstuhlgerecht, rollstuhlgerechte Toiletten befinden sich am Haupteingang. Auch das Rondello-Karussell kann von Rollstuhlnutzern gefahren werden. Attraktionen, Programme, Besucherregeln und Einrichtungen können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor Ihrem Besuch die aktuellen Hinweise des Parks.
Spuren aus verschiedenen Epochen
Ein fränkisches Gräberfeld und Keramikfunde aus dem 2. und 3. Jahrhundert weisen auf eine frühere Besiedlung Gondorfs hin. Die erste urkundliche Nennung ist davon zu unterscheiden: 1226 erscheint der Name „Guendurf“ in einem Dokument. Vor der französischen Zeit war Gondorf teilweise der Propstei Bitburg zugeordnet und teilweise der Herrschaft Dudeldorf im Herzogtum Luxemburg unterstellt. Die historische Zuordnung war also geteilt. Die katholische Filialkirche St. Wendelin wurde von 1846 bis 1850 erbaut. Zusammen ergeben die Funde, die schriftliche Nennung und der Kirchenbau verschiedene zeitliche Anknüpfungspunkte für einen Blick auf den Ort.
Weitere Themen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm finden sich weitere kulturelle und historische Themen. Das Devonium in Waxweiler vermittelt spielerisch Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben. Das Westwallmuseum ist in drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet; unterirdische Gänge und Räume beherbergen eine militärhistorische Ausstellung. Die rund 700 Jahre alte Wasserburg Rittersdorf ist seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Gondorf um eigenständige Themen des übergeordneten Reiseziels.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bitburg.