Bödefeld: Hollenpfad, Natur und Kulturerbe
Unterkünfte in Bödefeld
Am 22. Juli 2026 wurde Bödefeld in Nordrhein-Westfalen offiziell als staatlich anerkannter Erholungsort anerkannt. Für die Reiseplanung stehen mehrere konkrete Schwerpunkte zur Auswahl: der Hollenpfad mit Natur-, Geschichts- und Sagenelementen, historische Kirchen und Kapellen sowie das Rauhe Bruch als Hochmoor. Ergänzt wird das Bild durch ein gut ausgebautes Wander- und Radwegenetz. Wer eine Reise plant, kann zuerst entscheiden, ob der Aufenthalt vor allem von Bewegung, Naturbeobachtung oder Bau- und Ortsgeschichte geprägt sein soll.
Wandern am Hollenpfad
Der Bödefelder Hollenpfad verbindet historische und sagenhafte Themen und bezieht Flora und Fauna ein. Er macht das Wandern auch für Kinder spannend und interessant. Ausgeschildert ist er mit einem goldenen G auf rotem Grund sowie mit dem Wegzeichen B5. Am Bödefelder Hollenpfad bietet das Dach des Hollenhauses eine sehr schöne Aussicht.
Der Naturspielplatz Walkenmühle liegt an einem renaturierten Bachlauf direkt neben dem Hollenpfad. Er befindet sich kurz hinter der Ortsausfahrt Bödefeld in Richtung Skilift Hunau/Osterwald.
Natur und Tierbeobachtung
Das Rauhe Bruch ist im Forstrevier Bödefeld ein über 8.000 Jahre altes Hochmoor. Das Rotwildgehege in Bödefeld ermöglicht Familien mit Kindern, Rotwild aus nächster Nähe zu sehen. Bei den Fütterungszeiten kann man nach vorheriger Anmeldung beim Verkehrsverein unter 01516 1060586 mithelfen. Bitte prüfen Sie die Fütterungsregelung vor Ihrem Besuch.
Kirchen, Wallfahrt und Bauformen
Die heutige Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Bödefeld wurde 1910/1911 in oktogonaler Form nach einem Entwurf von Joseph Buchkremer aus Aachen errichtet. Oktogonal bedeutet achteckig. Für die Besichtigung der „Schwarzen Hand“ ist der Mitteleingang der Pfarrkirche vorgesehen. Die Zugangsregelung kann sich ändern; erkundigen Sie sich deshalb vor Ihrem Besuch nach dem aktuellen Zugang.
Die 1729 erbaute Kreuzbergkapelle war seit jeher ein bekannter Wallfahrtsort, zu dem besonders in der Fastenzeit viele Gläubige pilgerten. Auf dem Weg zur Kreuzbergkapelle wurden 1730 zunächst sieben Bildstöcke errichtet, die 1856 durch einen Kreuzweg ersetzt wurden.
In Bödefeld gibt es zahlreiche typisch sauerländische Fachwerk- und Schieferhäuser. Bei einem Vergleich der Bauformen stehen diese Häuser neben der oktogonalen, also achteckigen Form der Pfarrkirche als zwei unterschiedliche Architekturthemen.
Schmallenberg: eigener Stadtkern und Themenwege
Im übergeordneten Reiseziel Schmallenberg weist die Altstadt Schmallenbergs ein einheitliches klassizistisches Architekturbild auf und hat viele restaurierte Fachwerkhäuser. In Schmallenberg-Latrop zeigt das Waldarbeitermuseum historische Werkzeuge, Bilder aus dem früheren Wald- und Dorfleben, historische Förstereiakten sowie Informationen zur Entwicklung der Motorsäge.
Auch zwei Wege in Schmallenberg lassen sich anhand ihrer Länge und Stationszahl unterscheiden. Der Familien-Erlebnisweg ist etwa drei Kilometer lang und umfasst 13 Stationen zu Wald, Tieren, Holz und Vögeln. Der Waldarbeiter- und Försterpfad in Schmallenberg-Latrop führt über 4,5 Kilometer an 17 Stationen zu Waldökologie und Holznutzung. Der Familien-Erlebnisweg ist damit kürzer und hat weniger Stationen.
Weitere Reiseziele entdecken: Oberhenneborn, Altenilpe, Schanze, Kirchrarbach, Niederberndorf, Obringhausen, Niederhenneborn, Kirchilpe
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmallenberg.