Altenilpe: Wandern und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Altenilpe
Altenilpe bietet für die Planung eines Hotelaufenthalts zwei klare Anknüpfungspunkte: die Geschichte der St.-Luzia-Kirche und Wanderwege mit unterschiedlichen Verläufen. Der Rundweg AL4 beginnt in Altenilpe; der Rundwanderweg S8 führt durch den Ort und durchs Ilpetal. Auch der Sellinghauser Bergmannspfad liefert einen historischen Bezug zum Schieferbergbau.
Wanderwege rund um Altenilpe
Der AL4 beginnt in Altenilpe, verläuft unterhalb von Sellinghausen an der Ilpequelle entlang und führt durch einen Teil des waldreichen Schmallenberger Sauerlands zurück zum Ausgangspunkt. Damit ist die Rundtour durch ihren Start- und Rückkehrpunkt klar verortet: Beide liegen in Altenilpe. Die Ilpequelle und der waldreiche Abschnitt prägen den Streckenverlauf. Vor dem Aufbruch empfiehlt es sich, den Wegzustand zu prüfen, denn die Bedingungen können variieren.
Der Rundwanderweg S8 setzt andere Orientierungspunkte: Er führt durch Altenilpe und um das Ilpetal, überquert die Ilpe, führt an der St.-Luzia-Kirche vorbei und verläuft durch Wiesen sowie später durch ein Waldgebiet in Richtung Hengsiepen und Nierentrop. Im Vergleich zum AL4 stehen hier die Ilpequerung und der Wechsel von Wiesen zu Wald im Vordergrund; die Kirche ergänzt den Wegverlauf um einen historischen Bezug. Wenn Sie die beiden Routen vergleichen, können Sie sich an diesen unterschiedlichen Orts- und Landschaftsmerkmalen orientieren.
Der Sellinghauser Bergmannspfad ist ein 6,7 Kilometer langer Rundwanderweg mit annähernd 300 Metern Höhenunterschied und einigen steilen Abschnitten. Die Länge, der Höhenunterschied und die steilen Passagen lassen sich bei der eigenen Routenplanung berücksichtigen. Historisch entspricht der Pfad im Wesentlichen dem Fußweg, den viele Bergleute aus Sellinghausen und Altenilpe fast 100 Jahre lang zu ihrer Arbeitsstätte nutzten: der Schiefergrube Felicitas in Heiminghausen. So erhält die Wanderung neben ihrem konkreten Streckenprofil auch einen Bezug zur Geschichte der Bergleute und ihres Arbeitswegs. Prüfen Sie vor dem Start die Wegbedingungen.
St. Luzia und die Ortsgeschichte
Um 1600 wurde in Altenilpe eine dem heiligen Jodokus geweihte Kapelle erwähnt; sie war baufällig und wurde 1888 abgerissen. 1890 wurde eine frühere Kapelle in Altenilpe durch eine wesentlich größere, dem heiligen Luzia geweihte Kapelle ersetzt. St. Luzia ist eine dreijochige Hallenkirche aus dem Jahr 1921, in die ein Teil der Kapelle von 1890 einbezogen wurde. Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Merkmale: „dreijochig“ benennt die Gliederung in drei Joche; „Hallenkirche“ bezeichnet einen Kirchenbau mit Schiffen annähernd gleicher Höhe.
Reisetermin und weiterer Rahmen
Das Schützenfest des Schützenvereins Altenilpe-Sellinghausen findet jährlich am ersten Augustwochenende statt. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Wochenende ausrichten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungstermine und die Verfügbarkeit eines Hotels.
Als übergeordnetes Reiseziel ist Schmallenberg gesondert einzuordnen. Die Altstadt Schmallenbergs weist ein einheitliches klassizistisches Architekturbild auf und hat viele restaurierte Fachwerkhäuser. In Schmallenberg gibt es außerdem einen etwa drei Kilometer langen Familien-Erlebnisweg mit 13 Stationen zu Wald, Tieren, Holz und Vögeln. Diese Stadt- und Naturthemen ergänzen die Entscheidung für das übergeordnete Reiseziel; St. Luzia und die beschriebenen Wanderwege sind die konkreten lokalen Anknüpfungspunkte in Altenilpe.
Weitere Reiseziele entdecken: Oberkirchen, Bödefeld, Schanze, Kirchrarbach, Fleckenberg, Sellinghausen, Westfeld, Werntrop.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmallenberg.