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Schnorrenberg: Kapelle, Pilgerkreuz und Wanderwege

Unterkünfte in Schnorrenberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schnorrenberg zwischen Ortsgeschichte und Natur

Für die Suche nach einem Hotel in Schnorrenberg bietet der Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte: die Kapelle St. Antonius, das Pilgerkreuz, einen geologisch-montanhistorischen Wanderweg und ein Waldangebot mit Terminen auf Anfrage. Nördlich des Ortes liegt außerdem ein als Naturdenkmal ausgewiesener Bereich. Je nachdem, ob Sie sich stärker für Ortsgeschichte, Wandern oder Naturthemen interessieren, können diese Schwerpunkte Ihre Reiseplanung lenken.

Kapelle und Pilgerkreuz: zwei Zeitabschnitte

Die Kapelle St. Antonius in Schnorrenberg entwickelte sich aus einer 1890 begonnenen Initiative für ein Heiligenhäuschen. Sie ist dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Pfarrer Giesen aus Rescheid segnete sie am 26. August 1896 ein. So reicht die Geschichte der Kapelle von der frühen Initiative bis zu ihrer Einsegnung mit genauem Datum und namentlich bekanntem Pfarrer.

Das Pilgerkreuz wurde 1982 errichtet und besteht aus rot lackiertem Holz. Im August 2023 wurde es zur Sanierung abgebaut; im November desselben Jahres stand es wieder an seinem ursprünglichen Standort. Die Jahreszahlen helfen, die verschiedenen Abschnitte einzuordnen: 1982 bezeichnet die Errichtung, 2023 die Sanierung und Wiederaufstellung. Zusammen mit der Kapelle ergibt sich so ein Blick auf unterschiedliche Zeitpunkte der örtlichen Glaubensgeschichte.

Landschaft und Wanderwege

Die Pingenzüge von Grube Wohlfahrt sind nördlich von Schnorrenberg im Hangbereich des Eschsiefen als Naturdenkmal ausgewiesen. Dieser Landschaftsbezug unterscheidet sich von der Kapelle und dem Pilgerkreuz, die unmittelbar mit Schnorrenberg verbunden sind.

Der 25,5 Kilometer lange Geologisch-Montanhistorische Lehr- und Wanderpfad, Wanderroute II, verläuft an Schnorrenberg vorbei. Im Gemeindegebiet Hellenthal gibt es darüber hinaus mehr als 220 Kilometer markierte Wanderwege durch Wälder, Täler und Höhen. Dazu gehören drei ausgeschilderte Geo-Routen mit insgesamt 75 Kilometern, die geologisch und bergbaugeschichtlich interessante Punkte verbinden.

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Auch die Naturthemen haben in Hellenthal einen breiteren räumlichen Bezug: Zur Besucherlandschaft im Gemeindegebiet gehören artenreiche Borstgrasrasen, Bergmähwiesen sowie trockene und feuchte Heiden mit vielfältiger, insektenreicher Vegetation. Damit stehen neben Wäldern, Tälern und Höhen weitere unterschiedliche Landschaftstypen im Blick. Bei der Planung können Sie die Ortsgeschichte in Schnorrenberg von den Natur- und Wanderangeboten auf Gemeindeebene unterscheiden.

Waldangebote und Anreise

Bei Schnorrenberg 75 in Hellenthal-Schnorrenberg werden individuelle WaldSpürungen sowie offene Termine zum Waldbaden und zu essbaren Wildpflanzen angeboten. Termine sind auf Anfrage möglich. Wenn Sie eines dieser Angebote in Ihre Reise einbeziehen möchten, fragen Sie den gewünschten Termin direkt an.

Die Buslinie 838 verkehrt von Hellenthal über Reifferscheid und Grube Wohlfahrt nach Schnorrenberg. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan, da sich Servicedetails ändern können.

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