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Hellenthal: Wandern, Bergbau und Natur

Unterkünfte in Hellenthal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hellenthal verbindet Wandern, Bergbaugeschichte, historische Ortsbilder und Naturbeobachtung. Wenn Sie ein Hotel in Hellenthal suchen, kann der gewünschte Schwerpunkt Ihres Aufenthalts die Wahl mitbestimmen: Zur Auswahl stehen markierte Wege und Rundrouten, eine frei zugängliche Burganlage, ein Besucherbergwerk sowie Begegnungen mit Greifvögeln und heimischen Wildtieren.

Wandern und Radfahren

Im Gemeindegebiet verlaufen mehr als 220 Kilometer markierte Wanderwege durch Wälder, Täler und Höhenlagen. Einen anderen Auswahlpunkt bilden die EifelSchleifen: Sie sind Rundwanderwege und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Rundform und Anspruch geben zwei konkrete Kriterien für die Tourenplanung.

Um den Olefsee führt ein 13,5 Kilometer langer Rundweg, der sich zum Wandern und Radfahren eignet. Der See dient als Trinkwasserreservoir; Schwimmen und Wassersport sind deshalb nicht erlaubt. Die Rur-Olef-Route führt durch Laubwälder, Wiesen, Felder, felsige Abschnitte und an Bächen vorbei, außerdem durch offene Landschaften auf den Höhen des Nationalparks Eifel.

Burg Reifferscheid und Bergbaugeschichte

Zur Burg Reifferscheid gehören eine Burgruine, eine Vorburg und eine befestigte Siedlung; die Anlage ist frei zugänglich. Reifferscheid wurde 1106 erstmals urkundlich erwähnt. Fachwerkhäuser und alte Gassen bewahren im Ort einen mittelalterlichen Charakter. So begegnen Ihnen hier sowohl die Burganlage als auch ein historisch geprägtes Ortsbild.

Die Grube Wohlfahrt setzt einen anderen historischen Akzent: Als Besucherbergwerk vermittelt sie Bergbaugeschichte vom späten Mittelalter bis ins 19. und frühe 20. Jahrhundert. Der Tiefe Stollen und seine Seitenstollen erstrecken sich als Besucherbergwerksroute über rund 900 Meter. Dazu kommen ein oberirdischer Bergbaulehrpfad und die EifelSchleife Bergbaupfad als Wanderoptionen rund um die Grube. Bergbaugeschichte lässt sich damit sowohl über die Stollenroute als auch über Wege im Umfeld betrachten.

Die Burgen-Route beginnt in Hellenthal unterhalb der Oleftalsperre und führt weiter zu den Ruinen von Reifferscheid und Wildenburg.

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Landschaft und Tierbeobachtung

Etwa 56 Hektar innerhalb des Gemeindegebiets liegen im Nationalpark Eifel. Dazu gehören Buchen- und Eichenwälder, Bachtäler und felsiges Gelände. Die Rur-Olef-Route führt durch weitere benannte Landschaftsformen, darunter Wiesen, Felder und offene Höhenlagen. Wer Wege auswählt, kann so neben der Rundform auch die Landschaft entlang der Route als eigenen Schwerpunkt berücksichtigen.

Die Greifvogelstation und das Wildgehege bieten Begegnungen mit Greifvögeln und heimischen Wildtieren sowie informative Führungen und Flugvorführungen. Ein anderes Ziel ist der Turm am Weißen Stein: Er ist 30 Meter hoch, liegt auf 720 Metern Höhe und wird über 147 Stufen erreicht. Die Tierangebote und die genau bezifferten Turmdaten setzen unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt.

Anreise mit dem Bus

Die Buslinie SB81/829 verbindet Hellenthal mit dem Bahnhof Kall; die Verbindung umfasst auch Abendverkehr. Linien und Fahrpläne können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor der Reise die aktuellen Verbindungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Wollenberg, Reifferscheid, Udenbreth, Rescheid, Schnorrenberg, Hollerath, Hönningen, Ramscheid, Oberschömbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Euskirchen.

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