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Koblentz: Moorlandschaft und Mausoleum

Unterkünfte in Koblentz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Koblentz verbindet eine besondere Baugeschichte mit einer Landschaft, die vom Moor und dem Großen Koblentzer See geprägt ist. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt mit Natur- und Kulturinteressen suchen, bieten diese Themen eine Orientierung: Möchten Sie das Mausoleum der Ritter von Eickstedt kennenlernen, Wege am See erkunden oder die herbstliche Vogelwelt beobachten? Das Naturschutzgebiet Großer Koblentzer See umfasst 269 Hektar und liegt zwischen Krugsdorf und Koblentz.

Moorlandschaft und Lebensräume am Großen Koblentzer See

Das Schutzgebiet bewahrt mehrere unterschiedliche Lebensräume. Dazu gehören eine ursprünglich mesotrophe Talmoorblänke, angrenzende Durchströmungsmoorflächen, eine in Vorpommern sehr seltene Binnensalzstelle und ein Kalksumpf. Zugleich ist das Gebiet überregional bedeutsam für Wasservögel, die dort brüten, durchziehen oder rasten. Moor und Vogelwelt stehen damit nebeneinander als wichtige Schwerpunkte des Schutzgebiets.

Auch die Entstehung der Landschaft lässt sich in ihren Grundzügen beschreiben: Der Große Koblentzer See liegt in einem von Schmelzwasser geformten, gefällearmen Seitental der Randowniederung. Das Tal vermoorte im Holozän und bildet heute ein Durchströmungsmoor, das von einzelnen Mineralbodenrücken durchragt wird. Diese geologische Geschichte ergänzt den Blick auf die geschützten Lebensräume um eine zeitliche Perspektive – von der Formung des Seitentals bis zur heutigen Moorlandschaft.

Das Mausoleum der Ritter von Eickstedt

Das heutige Koblentzer Kirchengebäude wurde ursprünglich als Mausoleum der Familie von Eickstedt errichtet. Friedrich Hitzig, ein Schüler Schinkels, erbaute es 1853–1854 im spätklassizistischen Stil als Ruhestätte für die Ritter von Eickstedt. Von etwa 1897 bis 2013 wurde das Mausoleum als Dorfkirche genutzt. Bauzeit, ursprünglicher Zweck und spätere Nutzung bilden so eine klar unterscheidbare Abfolge in der Geschichte des Gebäudes.

Wege, Beobachtung und Jahreszeiten

Hinter dem alten Gutshof in Koblentz führt ein Weg zum Großen Koblentzer See. Der Weg von Koblentz nach Uhlenkrug verläuft nördlich direkt am Naturschutzgebiet vorbei. Wenn Sie eine dieser Strecken einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch Wegeoberfläche und Beschilderung; beides kann sich ändern.

Am Südostufer des Großen Koblentzer Sees ermöglichen zwei Beobachtungskanzeln besonders im Herbst den Blick auf den abendlichen Einflug von Gänsen und Kranichen. Für die Beobachtung der rastenden Gänse und Kraniche werden außerdem geführte Wanderungen angeboten. Da die Termine variieren können, empfiehlt sich eine Prüfung des Angebots vorab. Die Kanzeln und geführten Wanderungen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, sich der herbstlichen Vogelwelt zu widmen.

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Auch die Koblentzer Seen bieten Möglichkeiten, den Sonnenuntergang zu erleben. Wetter und Jahreszeit beeinflussen, wie sich dieser Tagesausklang gestaltet. Für die Reiseplanung ergibt sich so ein zeitlicher Unterschied: Das Mausoleum erzählt von Bau und früherer Nutzung, während die Beobachtung von Gänsen und Kranichen besonders im Herbst ein Thema ist.

Vorpommern-Greifswald als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald nehmen die drei Naturparke im Landkreis fast 40 Prozent seiner Fläche ein. Auch mehrere regionale Radrouten beziehen sich auf den Landkreis: Der Ostseeküsten-Radweg, Teil der EuroVelo-Route EV10, führt in das Kreisgebiet. Der Stettiner Haff-Rundweg und die Route der Norddeutschen Romantik gehören zu den Radrouten, auf denen sich Vorpommern-Greifswald erkunden lässt. Diese überregionalen Angaben ergänzen den Blick auf Koblentz, ohne die örtlichen Wege am Großen Koblentzer See mit den Landkreisrouten gleichzusetzen.

Die Angaben zu den Wegen und zu den geführten Wanderungen helfen dabei, die besuchten Themen in der eigenen Planung zu berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Zerrenthin, Krugsdorf, Schönwalde, Papendorf, Fahrenwalde, Nieden, Groß Luckow, Viereck.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Uecker-Randow-Tal.

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