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Fahrenwalde: Feldsteinkirchen und Schloss Bröllin entdecken

Unterkünfte in Fahrenwalde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fahrenwalde bietet einen klaren historischen Schwerpunkt: Kirchen aus dem 13. Jahrhundert, die Geschichte des Guts Bröllin und heutige Kulturprojekte gehören zu den Themen des Ortes. In Fahrenwalde und im Ortsteil Bröllin stehen zwei Feldsteinkirchen, deren gemeinsame Bauzeit einen Vergleich ermöglicht, während ihre hervorgehobenen Merkmale auseinandergehen. Schloss Bröllin ergänzt die Ortsgeschichte um ein Festival sowie um buchungsgebundene Formate. Auch Gut Friedrichshof verweist auf die historische Verbindung zum Rittergut Bröllin.

Feldsteinkirchen und ihre Geschichte

Die Fahrenwalder Kirche ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Ihre wuchtigen Proportionen lassen sie wie eine Festung erscheinen. In Bröllin, einem Ortsteil von Fahrenwalde, steht ebenfalls eine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Brölliner Kirche ist klein und besitzt einen eingezogenen Chor. Hinzu kommen ein mittelalterlicher Dachstuhl und mittelalterliche Ziegel am Chorraum. Ein eingezogener Chor tritt gegenüber dem Kirchenschiff zurück; das beschreibt eine andere bauliche Einzelheit als die festungsartig wirkenden Proportionen der Fahrenwalder Kirche. Gemeinsam sind den Kirchen Bauzeit und Feldstein, doch ihre hervorgehobenen Merkmale unterscheiden sich: In Fahrenwalde fällt die Gesamtwirkung auf, in Bröllin stehen Chor, Dachstuhl und Ziegel im Blick.

Auch die Ausstattung der Brölliner Kirche umfasst verschiedene Bildmotive. In einem Bleiglasfenster befindet sich ein kleines Kabinettsbild: Ein Herr reicht einer Dame einen Becher Wein. Das große Altarbild zeigt Jesus und den sinkenden Petrus. Zur Kirche gehört außerdem eine von Voss gegossene Bronzeglocke mit einem Durchmesser von 72 Zentimetern. Auf dem Friedhof neben der Kirche befinden sich zahlreiche Gräber der Gutsbesitzerfamilie Stoewahs. Die Familie war von 1850 bis 1945 mit der Kirche verbunden. So treten neben den baulichen Merkmalen auch Kunst, Glocke und ein datierter Bezug zur örtlichen Gutsgeschichte.

Schloss Bröllin: Gutshof und Kultur

Schloss Bröllin ist ein historischer Gutshof. Auf seinem historischen Gelände gibt es geeignete Orte und Flächen für Tanz-, Theater- und Zirkusprojekte, bildende Kunst, Musik, Literatur und Jugendprojekte. Damit ist Schloss Bröllin nicht nur mit der Geschichte des Guts verbunden, sondern auch mit unterschiedlichen künstlerischen Nutzungen. Das Detect Classic Festival findet seit 2022 auf Schloss Bröllin statt. Wenn das Festival für Ihre Reiseplanung eine Rolle spielt, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungstermine.

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Für Workshops, Team-Retreats, Tagungen, Seminare und Yoga-Wochenenden bietet Schloss Bröllin Räume und Möglichkeiten; für diese Formate ist eine Buchung erforderlich. Das ist ein anderer Planungspunkt als das Festival: Bei den genannten Gruppenangeboten gehört die Buchung dazu, während für die Festivalplanung die Veranstaltungstermine maßgeblich sind. So lassen sich die unterschiedlichen Anlässe, die mit Schloss Bröllin verbunden sind, klar auseinanderhalten.

Die historische Verbindung zu Gut Friedrichshof

Gut Friedrichshof wurde als Pertinenz beziehungsweise Vorwerk des Ritterguts Bröllin gegründet. Urkunden erwähnen es 1745 erstmals im Zusammenhang mit dem Besitzer des Hauptguts, dem Erb- und Gerichtsherrn Johann Gottfried Prüwer. Die historische Einordnung stellt den Bezug zum Rittergut Bröllin als Hauptgut her; Friedrichshof steht damit nicht losgelöst von der Geschichte dieses Guts. Für die Ortsgeschichte kommt neben den Kirchen und Schloss Bröllin so auch die Beziehung zwischen zwei Gütern in den Blick. Die Jahreszahl 1745 gibt dieser Verbindung einen konkreten zeitlichen Bezug.

Weitere Reiseziele entdecken: Rollwitz, Nieden, Viereck, Schönwalde, Brietzig, Koblentz, Krugsdorf, Polzow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Uecker-Randow-Tal.

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