Zerrenthin: Dorfkirche, Radtouren und Wiesen
Unterkünfte in Zerrenthin
Zerrenthin bietet Ihnen für die Reiseplanung verschiedene Anknüpfungspunkte: die Dorfkirche mit ihrer Bau- und Kunstgeschichte, Radtouren auf landwirtschaftlichen Wegen und die Zerrenthiner Wiesen im näheren Umfeld. So können Sie Ihre Schwerpunkte zwischen Architektur, Radfahren und Landschaft wählen.
Dorfkirche: Baugeschichte, Wandmalerei und Glocke
Die Dorfkirche Zerrenthin ist die größte und älteste Kirche der Kirchengemeinde und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihr Turm ragt etwa 46 Meter hoch auf. Zu seiner Konstruktion gehören eine hölzerne quadratische Glockenstube und ein spitzer, kupfergedeckter Helm. An der Nordseite der Kirche steht ein Kriegerdenkmal.
In der Kirche befindet sich ein umlaufender Wandmalereizyklus, dessen Entstehung vermutlich in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts fällt. Freigelegt wurde er 1970, restauriert von 1994 bis 1996. Die vermutliche Datierung und die späteren Restaurierungsarbeiten sind zwei unterschiedliche Stationen seiner Geschichte: Die erste ordnet die Malereien zeitlich ein, die zweite beschreibt ihre Erhaltung.
Eine weitere Besonderheit ist die alte Glocke, die Martin Heintze 1681 in Berlin goss. Sie gehörte früher zu St. Marien in Pasewalk und erklingt seit 1997 als Dauerleihgabe in der Dorfkirche Zerrenthin. Ihre frühere Zugehörigkeit und die heutige Leihgabe verbinden die Glocke mit zwei verschiedenen Orten und Zeitabschnitten.
In der Dorfkirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Wenn Sie Ihre Reise auf einen Gottesdienst abstimmen möchten, prüfen Sie vorher die aktuellen Zeiten.
Zerrenthiner Wiesen und Radtouren
Die Zerrenthiner Wiesen liegen im näheren Umfeld, zwischen Krugsdorf, Koblentz, Zerrenthin und Breitenstein. Das Moorgrünland wird als Wiese und Weide genutzt und ist ein wichtiger Zug- und Rastplatz für zahlreiche Watvögel. Dazu zählen Goldregenpfeifer, Regenbrachvogel, Kampfläufer, Großer Brachvogel und Kiebitz. Für Naturinteressierte geben diese Arten einen konkreten Einblick in die Bedeutung der Wiesen als Rastgebiet.
Die Wiesen sind mit Abstand die größte der fünf Binnensalzstellen in Mecklenburg-Vorpommern. Auch ihre Geschichte ist mit dem Salzgehalt verbunden: Im Moor der Zerrenthiner Wiesen wurde wegen des teilweise hohen Salzgehalts noch bis ins 18. Jahrhundert Salz gewonnen. Die heutige Nutzung als Wiese und Weide und die frühere Salzgewinnung beschreiben unterschiedliche Seiten dieser Landschaft.
Für Radtouren gibt es einen weiteren, eigenständigen Anknüpfungspunkt: Gut ausgebaute landwirtschaftliche Wege ermöglichen von Zerrenthin aus ausgedehnte Touren in die reizvolle Umgebung. Damit stehen Radfahrenden neben den Themen rund um die Kirche auch Ausflüge auf Wegen durch die Umgebung offen. Die Angaben beschreiben eine lokale Möglichkeit, ohne eine bestimmte Rundstrecke festzulegen.
Saisonales aus dem Hofladen
Der Hofladen des Hofs Bischoff in Zerrenthin bietet saisonal Produkte aus der Schlachtung und Verarbeitung der Hoftiere sowie Erzeugnisse aus dem Garten an. Das Angebot kann daher bei der Reiseplanung eine Rolle spielen, wenn Sie lokale Erzeugnisse einbeziehen möchten. Falls Sie auf bestimmte Produkte setzen, prüfen Sie deren aktuelle Verfügbarkeit vorab; das Angebot ist saisonal.
Weitere Reiseziele entdecken: Fahrenwalde, Rollwitz, Brietzig, Viereck, Jatznick, Nieden, Polzow, Papendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Uecker-Randow-Tal.