Schierstein: Hafen, Wege und Wein
Unterkünfte in Schierstein
Der Schiersteiner Hafen ist ein Erholungs- und Wassersportgebiet. An seiner Promenade liegen Yachten, Segelboote und Ausflugsschiffe; zu den Aktivitäten im Hafen gehören Windsurfen, Segeln und Tretbootfahren. So bietet Schierstein unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Tagesplanung: Zeit am Wasser lässt sich mit einem Spaziergang oder einem Blick auf das lokale Weinangebot verbinden.
Hafenleben und Wege
Eine Fußgängerbrücke ermöglicht eine vollständige Runde um das Hafenbecken. Mit der Dyckerhoff-Brücke ist außerdem eine ungefähr drei Kilometer lange Rundroute um die Schiersteiner Riviera verbunden. Die ungefähre Distanz gibt einen Rahmen für die Planung eines Spaziergangs; die Bedingungen unterwegs können variieren. Prüfen Sie sie am besten vor dem Aufbruch.
Wer den Schwerpunkt auf Wassersport legt, findet im Hafen Windsurfen, Segeln und Tretbootfahren als unterschiedliche Möglichkeiten. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann sich an den Angaben zur Runde um das Hafenbecken und zur Rundroute um die Riviera orientieren.
Wein und Geschichte in Schierstein
An der Hafenpromenade gehört ein saisonaler Weinstand zum Besuchserlebnis. Dort werden Weine von ansässigen Winzern ausgeschenkt. Da es sich um eine saisonale Tradition handelt, sollten Sie die Öffnungstage vor Ihrem Besuch prüfen.
Zur historischen Dimension Schiersteins gehört die Jupitergigantensäule. Sie wird mit dem Ort verbunden, datiert auf 221 n. Chr. und ist ein archäologisches Denkmal aus der Römerzeit. Damit steht neben dem heutigen Hafenleben auch ein Bezug zur antiken Geschichte des Ortes.
Wiesbaden: Architektur und Landschaft
Im übergeordneten Reiseziel Wiesbaden kommen weitere Kultur- und Landschaftsthemen hinzu. Das Neue Kurhaus Wiesbaden wurde 1907 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Das Kurhaus Wiesbaden umfasst reich ausgestattete Räume wie den Weinsalon mit gelbem Marmor und den Muschelsaal, dessen Wände Fresken, Muscheln und Kiesel zieren. Wiesbaden weist außerdem ein bedeutendes erhaltenes Stadtbild des Historismus auf, geprägt durch die umfangreiche Bautätigkeit des 19. Jahrhunderts.
Ein anderer architektonischer Akzent ist Schloss Biebrich im Wiesbadener Stadtteil Biebrich. Der prachtvolle dreiflügelige Barockbau wurde zwischen 1700 und 1750 direkt am Rheinufer errichtet. Im Schlosspark findet jährlich an Pfingsten das Internationale Reit- und Fahrturnier statt. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstage für das jeweilige Jahr.
Auch die Landschaft in Wiesbaden bietet eigene Schwerpunkte. Der Neroberg ist Wiesbadens 245 Meter hoher Hausberg und eröffnet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Spazierwege führen dort durch eine Parklandschaft; auf dem Neroberg liegt außerdem Wiesbadens einziger Weinberg, bewirtschaftet von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach. Der Monopteros ist ein kleiner Aussichtstempel im Stil der italienischen Renaissance. Die Nerobergbahn wird mit Wasserlast angetrieben und bringt Besucher in wenigen Minuten auf den Berg.
Die denkmalgeschützte Nerotal-Anlage bietet Wege zum Spazierengehen und zur Erholung. So unterscheiden sich die Wiesbadener Park- und Höhenlandschaft sowie die Schiersteiner Hafenpromenade als unterschiedliche Themen innerhalb des übergeordneten Reiseziels.
Ein weiterer Weinbezug in Wiesbaden ist die Rheingauer Weinwoche. An Ständen auf dem Schlossplatz, im Dern’schen Gelände und auf dem Platz vor der Marktkirche können Besucher Angebote der Rheingauer Winzer entdecken; traditionell gehören auch musikalische Einlagen dazu.
Weitere Reiseziele entdecken: Mainz-Kostheim, Delkenheim, Dotzheim, Frauenstein, Igstadt, Nordenstadt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wiesbaden.