Römershausen: Dorfgeschichte, Landschaft und Wanderwege
Unterkünfte in Römershausen
Ortsbild und Geschichte
Römershausen liegt im Naturpark Lahn-Dill-Bergland und in reizvoller Landschaft. Es ist ein geschlossenes Dorf mit unregelmäßigem Grundriss an einer Talmündung auf einem nach Süden auslaufenden Bergrücken. Talöffnung, Siedlungsform und Bergrücken ergeben ein konkretes Bild des Ortes und bieten verschiedene Anhaltspunkte zur Orientierung in der Landschaft.
Römershausen wurde 1255 erstmals urkundlich als „Rembreteshusin“ erwähnt und ist der zweitälteste Stadtteil von Gladenbach. Die frühe Namensform und die Einordnung innerhalb Gladenbachs machen sowohl die historische Erwähnung als auch die Stellung des Ortsteils in der Stadtgeschichte greifbar.
Auch die heutige evangelische Kirche verbindet zwei Zeitangaben: Ihr Bau geht auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, während sich darin eine alte Glocke befindet, die auf das 13. Jahrhundert datiert wird. Die Kirche und die Glocke stehen damit für deutlich unterschiedliche Zeitabschnitte. Zusammen mit der urkundlichen Nennung von 1255 ergibt sich ein zeitlicher Bogen von der mittelalterlichen Ortsgeschichte bis zum Kirchenbau des 19. Jahrhunderts.
Wanderwege und Aufenthalt
Der Rundweg G12 führt über Römershausen; für ihn sind 13 Kilometer und vier Stunden angegeben. Die Distanz beschreibt den Umfang der Strecke, die Zeitangabe bietet einen zusätzlichen Anhaltspunkt für den Zeitrahmen. Damit lässt sich der G12 als längere Wanderoption einordnen.
Straßenverbindungen bestehen nach Weidenhausen beziehungsweise Bad Endbach sowie nach Rachelshausen beziehungsweise Runzhausen. Diese Ortsnamen bieten konkrete Orientierung für Ihre Anreise und können in die eigene Routenplanung einfließen.
Römershausen bietet Gästen Familienferienhäuser, ein großes Appartementhaus und Spielwiesen für Kinder. Die genannten Übernachtungsformen und Freiflächen geben einen konkreten Eindruck vom Besucherangebot vor Ort, wenn Sie Ihre Reise planen.
Ergänzungen im übergeordneten Reiseziel Gladenbach
Im übergeordneten Reiseziel Gladenbach liegt das Heimatmuseum Amt Blankenstein. Seine Sammlung umfasst Mineralien und archäologische Funde aus Vor- und Frühgeschichte, darunter Grabungsfunde von der Burg. Ein funktionsfähiger Webstuhl und Exponate zur Leinenverarbeitung ergänzen die Themen. So reicht das Museumsspektrum in Gladenbach von Mineralogie und frühen Epochen bis zum textilen Handwerk.
Ein weiteres Gladenbacher Thema ist der alljährliche Kirschenmarkt. Zum Markt gehört der zusätzliche Kirschenmarktsonntag, den es dort bereits seit 1837 gibt. Am Freitag umfasst der Freitagsmarkt einen Krammarkt mit mehr als 100 Ständen sowie eine Fressgasse mit kulinarischen Spezialitäten. Außerdem wird eine Kirschenkönigin gewählt und gekrönt; anschließend repräsentiert sie die Stadt ein Jahr lang bei verschiedenen Anlässen. Da Details des Freitagsmarkts je Ausgabe variieren können, prüfen Sie vor einer Reise die Termine und das aktuelle Programm, wenn Sie den Markt besuchen möchten.
Auch der Georg-Ludwig-Hartig-Weg ist im übergeordneten Reiseziel Gladenbach verortet. Er führt vom Georg-Ludwig-Hartig-Park über die Hinterländer Schweiz und die Schieferkauten, in Richtung Sinkershausen und über den Kirchberg bis nach Gladenbach. Die Länge beträgt etwa 9 Kilometer. Im Vergleich dazu ist der G12 mit 13 Kilometern die längere der beiden Strecken; für ihn ist außerdem eine Dauer von vier Stunden angegeben.
Weitere Reiseziele entdecken: Kirchhain, Biedenkopf, Caldern, Marburg an der Lahn, Dautphetal, Amöneburg, Breidenbach, Stadtallendorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Marburg-Biedenkopf.