Caldern entdecken
Unterkünfte in Caldern
Drei Rundwanderwege und die Geschichte der Klostermühle geben einer Reise nach Caldern konkrete Themen – vom Wandern bis zur Ortsgeschichte.
Drei Rundwanderwege in Caldern
Die drei Rundwanderwege unterscheiden sich sowohl in ihrer Länge als auch in ihren Schwerpunkten. Der L1 verläuft über Dilschhausen, ist 12,9 Kilometer lang und führt zu zwei Kirchen, zum „Paradies“ und zum historischen Rimbergturm. Der L2 über Kernbach misst 16,7 Kilometer und verbindet Natur mit Dorfgeschichte. Der familienfreundliche L3 ist mit 6,7 Kilometern die kürzeste der drei Runden. Er führt durch Felder und Wald und bietet Ausblicke auf Caldern. So können Sie neben dem jeweiligen Thema auch den Umfang der Strecke in Ihre Wahl einbeziehen: L2 ist die längste, L3 die kürzeste Route.
Der Rimberg-Aussichtspunkt ist von Caldern aus über Wanderwege erreichbar. Wegbedingungen und Beschilderung können sich ändern; auch der Zugang zum Turm kann variieren. Prüfen Sie diese Punkte vor Ihrer Wanderung.
Klostermühle und Einkehr
Die Klostermühle in Caldern wurde erstmals 1389 erwähnt und gehörte ursprünglich zu einem Zisterzienserkloster, später zur Universität Marburg. Die Mahltradition führte die Familie Pfeiffer bis 1987 fort; danach setzte ihr Enkel Markus Schautes sie fort. Diese Abfolge gibt der Mühle eine lange Geschichte, ohne dass damit eine Aussage über ihren heutigen Betrieb oder Besuchsmöglichkeiten verbunden ist.
Die Gaststätte „Zur Lahnbrücke“ in Lahntal-Caldern bietet Speisen und Unterkunft an. Wenn Sie das gastronomische Angebot oder eine Übernachtung einplanen, prüfen Sie vor Ihrer Reise, was aktuell angeboten wird, denn Betriebe und Services können sich ändern.
Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Lahntal
Im übergeordneten Reiseziel Lahntal gibt es auch in Goßfelden historische und kulturelle Themen. Auf der Ostseite der alten Brücke ist die Jahreszahl 1802 in römischen Ziffern zu erkennen. Überqueren können Sie die Brücke nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Der Rundweg „Auf den Spuren von Otto Ubbelohde durch Goßfelden“ wurde im Juni 2010 eingeweiht. Er beginnt beim Museum in den Lahnauen und führt über rund 1,5 Kilometer mit 16 Stationen überwiegend durch das alte Goßfelden. Zeichnungen, Illustrationen und Gemälde Ubbelohdes werden dabei an den Stellen im Dorf vorgestellt, an denen die Motive – darunter Märchenillustrationen – noch zu erkennen sind oder wiedererkennbar zu sein scheinen. Kunst und Ortsgeschichte sind hier also entlang derselben Runde miteinander verbunden.
Auch die Wichtelhäuser sind ein eigenständiges Ziel im übergeordneten Lahntal: Von Brungershausen führt ein ausgeschilderter Wanderweg zu der mächtigen Felsgruppe. Die Wichtelhäuser Steine liegen etwas abseits des Waldwegs, laden zum Klettern ein und bieten Ausblicke über das Lahntal, auf Kernbach und auf den gegenüberliegenden Rimberg.
Neben der Calderner Nikolaikirche ist ein Teil der ehemaligen Klostermauer erhalten; die Mauerreste wurden restauriert. Das ist ein weiteres historisches Detail im übergeordneten Reiseziel Lahntal, das sich neben der Klostermühle in Caldern einordnen lässt, ohne beide Bauwerke gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Lohra, Römershausen, Rauschenberg, Steffenberg, Gladenbach, Rauischholzhausen, Marburg An Der Lahn, Angelburg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Marburg-Biedenkopf.