Breddin entdecken: Kirche, Geschichte und Gestütsweg
Unterkünfte in Breddin
Für die Suche nach einem Hotel in Breddin hilft es, zwischen konkreten Ortsbezügen und dem übergeordneten Reiseziel Ostprignitz-Ruppin zu unterscheiden. Die Maria-Magdalena-Kirche, die Bahnhofs- und Ortsgeschichte sowie regionale Themen bieten unterschiedliche Ansatzpunkte für Ihre Reiseplanung.
Kirche, Kunst und Baugeschichte
Die Maria-Magdalena-Kirche Breddin ist tagsüber von Ostern bis zum Reformationstag frei zugänglich. Prüfen Sie diese saisonale Zugangsangabe vor Ihrem Besuch.
Die Innenausstattung stammt aus der Umbauzeit um 1847 und wurde nach 1963 restauriert. Das Altarbild zeigt „Christus in Gethsemane“ und ist eine Kopie nach einem italienischen Meister. Auch die Erweiterung der Kirche datiert auf 1847: Sie erfolgte nach Osten, war kreuzförmig und romanisierend gestaltet und reichte bis zu einer Halbkreisapsis aus Feldstein mit Backsteinkanten. So lassen sich Bauform und Ausstattung getrennt betrachten: Der Umbau prägt die Architektur, das Altarbild setzt einen eigenen Blickpunkt.
Damelack innerhalb der Gemeinde
Damelack ist ein Ortsteil der Gemeinde Breddin und liegt am Gestütsweg zwischen dem Brandenburgischen Haupt- und Landesgestüt in Neustadt (Dosse) und dem Mecklenburgischen Landesgestüt in Redefin. In Damelack ist der Platz um die denkmalgeschützte Kirche von alten Linden, Eichen und Kastanien geprägt. Auch das sogenannte „Eierhaus“ steht dort unter Denkmalschutz. Damit kommen zu den Ortsbezügen in Breddin weitere kulturgeschichtliche Anlaufpunkte innerhalb der Gemeinde hinzu.
Eine historische Zeitmarke: der Bahnhof
Der Bahnhof Breddin wurde 1886 eröffnet, genau 40 Jahre nach der Eröffnung der Berlin-Hamburger Eisenbahn. Diese zeitliche Einordnung ergänzt die Baugeschichte der Kirche um einen eigenen Aspekt der Ortsgeschichte.
Ostprignitz-Ruppin als übergeordnetes Reiseziel
Ostprignitz-Ruppin ist eine ländlich geprägte Region mit Weite und Stille, grünen Buchen- und Kiefernwäldern, Wiesen, schattenspendenden Alleen sowie zahlreichen Seen und Flüssen. Das Ruppiner Seenland ist eines der Reisegebiete des Landkreises. Diese regionale Perspektive eröffnet weitere Landschafts- und Aktivitätsthemen für die Reiseplanung.
Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land liegt teilweise auf dem Gebiet von Ostprignitz-Ruppin und lädt zum Wandern und Radfahren ein. Der Ruppiner-Land-Rundwanderweg verläuft teilweise auf dem Europäischen Fernwanderweg E 10. Der Fontane-Radweg führt Radfahrerinnen und Radfahrer zu Orten und Landschaften, die Theodor Fontane in seinem Werk „Die Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschrieben hat.
Auch Pferdesport und Gestütskultur gehören zu den regionalen Themen: Das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) ist ein besonderer Anziehungspunkt für Reitsportlerinnen und Reitsportler in Ostprignitz-Ruppin. Der 160 Kilometer lange Gestütsweg zwischen den Gestüten Redefin und Neustadt (Dosse) bildet zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern einen überregionalen Reitwegeverbund.
Die Kyritz-Ruppiner Heide umfasst 12.000 Hektar auf dem Gebiet von Ostprignitz-Ruppin und gehört seit 2021 zum Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Sie zählt zu den größten zusammenhängenden Heideflächen mit Calluna-Heide in Europa und bietet geschützten und gefährdeten Tierarten Lebensraum, darunter mehr als 70 Vogelarten. Seit 2008 gehört auch der Wolf zu den dortigen Arten. Mit elektrisch unterstützten Fatbikes lässt sich die Heide auf unbefestigten, häufig sandigen Wegen erkunden, um die Tier- und Pflanzenwelt schonend zu erleben.
Weitere Reiseziele entdecken: Zernitz-Lohm, Berlinchen, Rüthnick, Neustadt, Fehrbellin, Wusterhausen/Dosse, Märkisch Linden, Langen
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostprignitz-Ruppin.