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Berlinchen – Dorfgeschichte und Landschaft

Unterkünfte in Berlinchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Berlinchen verbindet Landschafts- und Dorfgeschichte als zwei Themen für die Wahl des Reiseziels. Wiesen, Weiden und Marschland prägen die Umgebung am Berlinchener See; die Dorfkirche, die überlieferte Siedlungsform und Feste des Dorfkulturvereins geben weitere Anknüpfungspunkte. Wenn Sie bei einem Aufenthalt sowohl Natur als auch Ortsgeschichte berücksichtigen möchten, finden Sie in Berlinchen konkrete Ansatzpunkte für beide Interessen.

Landschaft und Wege

Berlinchen liegt nahe der Mecklenburgischen Seenplatte. Rund um den Berlinchener See grenzen Wiesen und Weiden an das Marschland. Das Waldgebiet Wittstock Heath liegt etwa zwei Kilometer von Berlinchen entfernt und bietet Bedingungen zum Spazierengehen und Wandern. Für die Wahl des Reiseziels sind das unterschiedliche Akzente: Bewegung im Wald und eine Seeumgebung, deren Landschaft von Wiesen, Weiden und Marschland geprägt ist.

Dorfgeschichte und Veranstaltungen

Die Dorfkirche wurde 1852–1854 erbaut. Sie enthält eine Orgel aus der Neuruppiner Werkstatt von Albert Hollenbach; das Instrument hat neun Register und wurde 1899 geweiht. Berlinchen hat wendische Ursprünge. Der ursprüngliche Dorfgrundriss war kreisförmig, und die Siedlung wurde auf einem Hügel angelegt, der von Sümpfen umgeben war. Die Kirche erzählt von einem einzelnen Bauwerk, während der kreisförmige Grundriss die historische Anlage des Dorfes als Ganzes beschreibt.

Zum wiederkehrenden Veranstaltungsleben gehören Fischer- und Erntefeste, die der Dorfkulturverein organisiert. Sie bieten gelegentliche Einblicke in das örtliche Kulturleben. Einzelne Termine können sich ändern; wenn Sie eines der Feste einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise den jeweiligen Termin.

Geschichte im übergeordneten Reiseziel Wittstock/Dosse

Im übergeordneten Reiseziel Wittstock/Dosse wird von Mai bis Oktober eine öffentliche Stadtführung durch Wittstocks historische Altstadt angeboten. Dabei werden Wissenswertes und Sagenhaftes aus der Stadtgeschichte vermittelt. Wenn Sie die Führung als Programmpunkt erwägen, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.

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Wittstocks Stadtbefestigung ist insgesamt 2.435 Meter lang: 1.999 Meter entfallen auf die Stadtmauer, 264 Meter auf die Amtsmauer und 172 Meter auf die Burgmauer. Bis auf einen kleinen Feldsteinsockel im Norden ist die Befestigung vollständig aus Backsteinen im Klosterformat gebaut. Die Gesamtlänge fasst also drei unterschiedliche Mauerabschnitte zusammen. Auf der Bischofsburg befindet sich außerdem das Ostprignitzmuseum.

Der Bau der St. Marienkirche in Wittstock begann im 13. Jahrhundert; sie ist ein Wahrzeichen der ehemaligen Bischofsstadt. Der Turm der dreischiffigen Kirche ist 68 Meter hoch, und vom barocken Turm bietet sich ein weiter Blick über die Stadt und ins Umland. Zur Innenausstattung gehören ein Altaraufbau aus zwei Schnitzaltären, ein spätgotischer Sakramentsschrein, eine barocke Holztaufe, eine Madonna im Strahlenkranz, die Lütkemüller-Orgel und die Kanzel.

Weitere Reiseziele entdecken: Zernitz-Lohm, Langen, Temnitztal, Wittstock/Dosse, Rheinsberg, Fehrbellin, Breddin, Storbeck-Frankendorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostprignitz-Ruppin.

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