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Wittstock/Dosse: Altstadt, Stadtmauer und St. Marienkirche

Unterkünfte in Wittstock/Dosse

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wittstock/Dosse lässt sich über seine historische Altstadt, die Stadtbefestigung und die St. Marienkirche entdecken. Auch die Parks setzen eigene Akzente im Ortsbild. Für die Planung können Sie diese Themen mit einer saisonalen Stadtführung und regionalen Möglichkeiten für Rad- und Naturerlebnisse verbinden.

Altstadtführung und Stadtbefestigung

Von Mai bis Oktober wird eine öffentliche Stadtführung durch die historische Altstadt angeboten. Dabei geht es um Interessantes und Sagenhaftes aus der Stadtgeschichte. Wenn Sie die Führung einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine.

Die Stadtbefestigung ist insgesamt 2.435 Meter lang. Sie setzt sich aus 1.999 Metern Stadtmauer, 264 Metern Amtsmauer und 172 Metern Burgmauer zusammen. Bis auf einen kleinen Feldsteinsockel im Norden ist sie vollständig aus Backsteinen im Klosterformat gebaut. Länge, Mauerabschnitte und Baumaterial geben unterschiedliche Anhaltspunkte, wenn Sie sich mit dem historischen Bauwerk beschäftigen.

St. Marienkirche und Ostprignitzmuseum

Der Bau der St. Marienkirche begann im 13. Jahrhundert. Sie ist ein Wahrzeichen der ehemaligen Bischofsstadt Wittstock. Der Turm der dreischiffigen Kirche ist 68 Meter hoch; vom barocken Turm bietet sich ein weiter Blick über die Stadt und ins Umland.

Auch die Innenausstattung umfasst mehrere unterschiedliche Arbeiten: Dazu gehören ein Altaraufbau aus zwei Schnitzaltären, ein spätgotischer Sakramentsschrein und eine barocke Holztaufe. Hinzu kommen eine Madonna im Strahlenkranz, die Lütkemüller-Orgel und die Kanzel. Auf der Bischofsburg in Wittstock befindet sich außerdem das Ostprignitzmuseum.

Parks im Stadtgebiet

Der Park am Bleichwall liegt direkt an der historischen Stadtmauer und einer alten Tuchfabrik. Im Friedrich-Ebert-Park fließt die Glinze; zwei Holzbrücken überspannen den Fluss. So finden sich im Stadtgebiet neben den Bauwerken auch konkrete Bezugspunkte für die Orientierung in den Parks: einmal die Nachbarschaft von Mauer und ehemaliger Fabrik, einmal Flusslauf und Brücken.

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Regionale Orientierung: Ostprignitz-Ruppin

Wer den Blick über Wittstock/Dosse hinaus auf das übergeordnete Reiseziel Ostprignitz-Ruppin richtet, findet eine ländlich geprägte Region mit Weite und Stille, Buchen- und Kiefernwäldern, Wiesen, Alleen sowie zahlreichen Seen und Flüssen. Das Ruppiner Seenland ist eines der Reisegebiete des Landkreises. Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land liegt teilweise auf dem Gebiet von Ostprignitz-Ruppin und lädt zum Wandern und Radfahren ein.

Ein konkreter Bezug zur Stadt ist die 108 Kilometer lange Bischofstour: Die Radroute führt unter anderem durch Wittstock und Heiligengrabe und lädt zu einer Zeitreise ins Mittelalter durch die Landschaft der Prignitz ein. Sie verläuft vollständig auf ausgebauten und beschilderten Radwegen. In Heiligengrabe und Wittstock bestehen Bahnanbindungen nach Berlin und Hamburg.

Als weiteres regionales Landschaftsthema gehört die 12.000 Hektar umfassende Kyritz-Ruppiner Heide zum Gebiet von Ostprignitz-Ruppin. Seit 2021 gehört sie zum Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Die Heide zählt zu den größten zusammenhängenden Calluna-Heideflächen Europas und bietet geschützten und gefährdeten Tierarten Lebensraum, darunter mehr als 70 Vogelarten und seit 2008 auch dem Wolf. Auf unbefestigten, häufig sandigen Wegen lässt sich die Heide auch mit elektrisch unterstützten Fatbikes erkunden; so können Besucherinnen und Besucher die Tier- und Pflanzenwelt schonend erleben.

Weitere Reiseziele entdecken: Heiligengrabe, Gartow, Märkisch Linden, Kyritz, Rheinsberg, Rüthnick, Fehrbellin, Temnitzquell.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostprignitz-Ruppin.

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