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Würzburg: Historische Orte, Main und Weinlandschaft

Unterkünfte in Würzburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Landkreis Würzburg ist in eine intakte Kulturlandschaft aus Weinbergen, Wäldern, weit ausgespannten Gauflächen und dem Maintal eingebettet. Historische Stadtbilder, Gärten, Weininterpretationen und Fahrten auf dem Main bieten unterschiedliche Anlässe, die Region zu entdecken. Wenn Sie ein Hotel in Würzburg suchen, hilft es, vorab zu überlegen, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll.

Stadtgeschichte und besondere Bauwerke

In Ochsenfurt umrahmt eine nahezu vollständige Befestigungsanlage die historische Altstadt; zahlreiche Stadttore und Türme gehören zu diesem Stadtbild. Auch das Neue Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert. In seinem Lanzentürmchen befindet sich eine einzigartige Figuren- und Monduhr – ein besonderes Detail, auf das Sie beim Blick auf die Architektur achten können.

In Röttingen reichen die ältesten Gebäude der Burg Brattenstein bis ins 12. und 13. Jahrhundert zurück. Die Burg war Sitz verschiedener Adelsfamilien, darunter der Herren von Hohenlohe. Ihr Hof ist seit dem 21. Juli 1984 Theaterschauplatz der Röttinger FRANKENFESTSPIELE; prüfen Sie für einen Besuch die aktuellen Aufführungstermine.

Auch in Rottendorf verbindet ein historisches Gebäude Vergangenheit und heutige Nutzung: Das ehemalige Wasserschloss zählt zusammen mit dem Fronhof zu den ältesten Gebäuden des Ortes und wurde vor 1500 errichtet. Im Zuge der nach der Grundsteinlegung im Jahr 2012 vorgenommenen Renovierung und des Umbaus wurde das Wasserschloss zu einer Bücherei mit Lesecafé sowie einem Mehrzwecksaal für gemeinschaftliche Veranstaltungen und Trauungen. Im Landkreis Würzburg gibt es insgesamt 19 Museen zu Geschichte, Tradition, Kunst und Kultur der Heimat. Das Trias-Museum in Kleinochsenfurt gibt Einblick in die Erdgeschichte vor 200 Millionen Jahren.

Gärten, Wege und Naturerlebnisse

In Röttingen ist das Paracelsus-Gärtchen eine Station des nach den fünf Gesundheitssäulen von Kneipp angelegten Kneipp-Vital-Weges. Dort wachsen etwa 70 verschiedene Gewürz- und Heilkräuter, teils als Kultur-, teils als Wildform. Ein anderes Thema erschließt der Sonnenuhren-Weg: Er ist rund zwei Kilometer lang und führt innerhalb und rund um die Stadtmauer an 25 verschiedenen Sonnenuhren vorbei. Die angegebene Länge und die Zahl der Stationen bieten eine konkrete Orientierung für die Zeitplanung.

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Der Ewige Garten in Erlabrunn ist mit ausschließlich regionalen Pflanzen aus Trockenlebensräumen des mainfränkischen Muschelkalks bepflanzt. Er liegt am Mainradweg nördlich der Tennisplätze und ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Wer sich für die Zusammenhänge von Waldschutz und Waldnutzung interessiert, findet ein anderes Thema im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald: Bei Führungen werden diese Funktionen informativ und erlebnisorientiert vermittelt.

Main, Wein und Aktivitäten im Freien

An der Mainufer-Promenade in Veitshöchheim stehen in den Grünanlagen Skulpturen verschiedener Bildhauer. Zu den weiteren dort genannten Angeboten gehören ein großer Abenteuerspielplatz mit Geräten für alle Altersklassen, darunter Trampolin und Kletterwand, sowie ein Barfußpfad und ein Kneipp-Becken zum Wassertreten. Zwischen Veitshöchheim und Würzburg verkehren von April bis Oktober mehrmals täglich Ausflugsschiffe der „Weißen Flotte“. Prüfen Sie vor der Planung den aktuellen Fahrplan. Auch die Ochsenfurter Altstadtfähre Nixe bietet von Mai bis Oktober regelmäßige Rund- und Fährfahrten auf dem Main an; saisonale Betriebsdetails können sich ändern.

Wein wird an mehreren Orten auf unterschiedliche Weise vermittelt. Am Kapellenberg in Frickenhausen bilden drei massive Muschelkalkblöcke einen „Altar“, an dem unter anderem Weinverkostungen unter freiem Himmel stattfinden. Das terroir f am Eibelstadter Kapellenberg bietet Aussicht auf die historische Altstadt und das Maintal sowie eine beeindruckende Architektur. Am Thüngersheimer Johannisberg steht ein terroir f unter dem Motto „Wein und Mythologie – Wein ist göttlich!“. In Randersacker gilt die Fränkische Trias aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper als für den fränkischen Weinbau wohl bedeutendste Epoche der Erdgeschichte. So reichen die möglichen Schwerpunkte von Landschaft und Baugeschichte bis zu Kräutern, Sonnenuhren und Wein.

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