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Rimpar entdecken: Schlossgeschichte und Wege

Unterkünfte in Rimpar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rimpar verbindet kulturhistorische Orte mit mehreren Wander- und Radthemen. Schloss Grumbach, die Kirche St. Peter und Paul und die Wege rund um den Ort setzen unterschiedliche Akzente. Für Ihre Reiseplanung können Sie Bau- und Kunstgeschichte ebenso berücksichtigen wie Landschaft und Routen: Die Rimparer Themen reichen von einem historischen Schloss bis zu einer etwa neun Kilometer langen Südschleife.

Schloss Grumbach und Kunst in Rimpar

Schloss Grumbach wurde 1469 erstmals urkundlich erwähnt. Am 25. Juni 2000 wurde dort das Schlossmuseum mit den Abteilungen Archäologisches Museum und Bäckerei-Museum eingeweiht. Die Abteilungsnamen zeigen zwei verschiedene Themenfelder: Archäologie und Bäckerei. Damit stehen die Geschichte des Schlosses und die spätere Museumseinweihung als unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte nebeneinander.

Ein weiterer kunsthistorischer Bezug liegt in der Rimparer Kirche St. Peter und Paul: Dort befindet sich das erste Steinbildwerk von Tilmann Riemenschneider. Schloss und Kirche bieten somit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Blick auf Rimpars Kulturgeschichte.

Wege durch Landschaft und Kultur

Der Europäische Kulturweg „Gramschatzer Wald 1: Rimpar und Maidbronn“ beginnt am Marktplatz in Rimpar. Seine Südschleife führt nach Maidbronn und ist etwa 9 km lang. Die ungefähre Streckenlänge ist ein konkreter Anhaltspunkt, wenn Sie die Tour in Ihre Tagesplanung einbeziehen. Der Weg verbindet dabei den Startpunkt im Ortszentrum mit einer Route nach Maidbronn.

Der Kobelweg Rimpar lädt dazu ein, die vielfältige Landschaft mit Obstbäumen, Weinreben, Hecken und Wiesen zu genießen. Am Kobersberg wurde 2016 der „Kobel“ eingeweiht; er ist mit einem Weinwanderweg verbunden. Damit kommen neben dem Kulturweg auch Landschaft und Weinwandern als eigene Themen hinzu.

Auch die Zwei-Bäche-Tour führt durch Rimpar. Sie verläuft auf einem kombinierten Wander- und Radweg von Estenfeld nach Kürnach. Der Weg deckt damit eine andere Art der Tourenplanung ab als die Südschleife des Kulturwegs: Hier ist die gemeinsame Nutzung als Wander- und Radweg genannt, dort eine ungefähre Streckenlänge und das Ziel Maidbronn.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Würzburg

Im übergeordneten Reiseziel Würzburg ergänzen Kulturorte in anderen Gemeinden den Blick auf die Region. In Ochsenfurt wird die historische Altstadt von einer nahezu vollständigen Befestigungsanlage mit zahlreichen Stadttoren und Türmen umrahmt. Das Neue Rathaus stammt aus dem 15. Jahrhundert; im Lanzentürmchen befindet sich eine einzigartige Figuren- und Monduhr. Die beiden Beispiele verbinden Stadtbefestigung und ein besonderes Detail am Rathaus, jeweils in Ochsenfurt.

In Röttingen reichen die historischen Bezugspunkte von der Burg Brattenstein bis zu einem thematischen Weg. Die ältesten Gebäude der Burg stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert; sie war Sitz verschiedener Adelsfamilien, darunter der Herren von Hohenlohe. Seit dem 21. Juli 1984 ist ihr Hof Theaterschauplatz der Röttinger FRANKENFESTSPIELE. Der Sonnenuhren-Weg ist rund 2 Kilometer lang und führt innerhalb und rund um die Stadtmauer an 25 verschiedenen Sonnenuhren vorbei.

Auch das Paracelsus-Gärtchen liegt in Röttingen: Dort gibt es etwa 70 verschiedene Gewürz- und Heilkräuter, teils als Kultur-, teils als Wildform. Das Gärtchen ist eine Station des nach den fünf Gesundheitssäulen von Kneipp angelegten Kneipp-Vital-Weges. Die Wege unterscheiden sich schon im Maßstab: Die Südschleife des Rimparer Kulturwegs ist etwa 9 km lang, der Sonnenuhren-Weg in Röttingen rund 2 km.

Weitere Reiseziele entdecken: Rottendorf, Hausen Bei Würzburg, Randersacker, Gaukönigshofen, Tauberrettersheim, Margetshöchheim, Zell Am Main, Thüngersheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Würzburg.

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