Ansbach entdecken: Residenzgeschichte, Musik und Museen
Unterkünfte in Ansbach
Ansbach verbindet markgräfliche Geschichte, Sammlungen und Musik. Das Markgrafenmuseum, die Residenz und der Hofgarten zeigen verschiedene Seiten der Stadtgeschichte; Bachwoche und Rokoko-Festspiele setzen eigene kulturelle Akzente. Wenn Sie ein Hotel in Ansbach suchen, können Sie zunächst überlegen, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt besonders prägen soll.
Museen und Residenzgeschichte
Das Markgrafenmuseum vermittelt die Geschichte der Stadt und des Fürstentums Ansbach. Es zeigt eine Kaspar-Hauser-Abteilung und Sammlungen zur Markgrafenzeit; beide Bereiche sind barrierefrei zugänglich. Damit stehen unterschiedliche Themen nebeneinander: die Geschichte des Fürstentums und die Abteilung zu Kaspar Hauser.
In der Gotischen Halle der Residenz Ansbach ist die „Sammlung Ansbacher Keramik Adolf Bayer“ ausgestellt. Sie umfasst den größten Bestand an Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur. Zu den Höhepunkten der Residenz zählen außerdem ein Deckenfresko von Carlo Carlone im Festsaal und die Gemäldegalerie, eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Architektur und Gartenkunst
Die Orangerie Ansbach wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Carl Friedrich von Zocha nach französischen Vorbildern erbaut. Ihre Nordseite orientiert sich an den Kolonnaden des Louvre, die Südseite am Grand Trianon in Versailles. Die beiden Seiten verweisen so auf unterschiedliche architektonische Vorbilder.
Auch der Ansbacher Hofgarten erzählt von einem Wandel der Gestaltungsideen. Ab 1724 wurde er im Barockstil neu angelegt und später zu einem englischen Landschaftspark umgestaltet. Heute verbinden sich dort Elemente beider Epochen. Wer sich für Gartenkunst interessiert, findet hier also sowohl den barocken Entwurf als auch die spätere landschaftliche Gestaltung wieder.
Musik, Festspiele und Stadtführungen
Die Bachwoche Ansbach wurde 1947 gegründet und zählt zu den bedeutendsten Festivals für die Musik Johann Sebastian Bachs und seiner Zeit. Während der Bachwoche wird Ansbach zu einem internationalen Treffpunkt für Barockmusik, musikalische Entdeckungen und zeitgenössische Konzertkultur. Die Rokoko-Festspiele setzen einen anderen Akzent: Prunkvolle Gewänder, barocke Klänge, historische Tänze und Theaterszenen lassen den Glanz des markgräflichen Hofes und die Epoche des „Wilden Markgrafen“ Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach lebendig werden. Die Festspiele finden vor der Kulisse der Orangerie statt.
Die Stadtführung „Ansbach zum Kennenlernen“ umfasst den Besuch der ehemaligen Hofkirche St. Gumbertus mit einem exklusiven Blick in die Schwanenritterkapelle und die Fürstengruft. Außerdem führt sie zur Synagoge und zum spätmittelalterlichen Beringershof. Wenn Sie diese Führung einplanen, prüfen Sie die aktuellen Termine.
Bei der Ansbacher Bratwurstführung erfahren Sie Wissenswertes und Kurioses zur Herkunft und Herstellung der Ansbacher Bratwurst sowie zur Wirtshaustradition der Stadt. Auf eine 60-minütige Stadtführung folgt eine Verkostung: Die Bratwurst wird gebraten oder als „Blaue Zipfel“ angeboten und mit Salz, Pfeffer, Majoran und Piment gewürzt. Auch für diese Führung lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Termine.
Orientierung und Freizeit
Die Tourist Information Ansbach bietet Auskünfte zur Stadtgeschichte und zu den angebotenen Stadtführungen. Sie befindet sich im Stadthaus im Herzen der Altstadt am Johann-Sebastian-Bach-Platz.
Das Freizeitbad Aquella in Ansbach bietet ganzjährig ein Wellenbad, einen Strömungskanal, Schwimmer- und Kinderbecken sowie eine 73 Meter lange Rutsche. Da sich die Angebote ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Betriebsdetails.
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