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Antdorf – Kirchen, Bräuche und Wege

Unterkünfte in Antdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Antdorf verbindet Kirchen und Kapellen, wiederkehrende Bräuche sowie Rad- und Wanderwege durch Wiesen und Wälder. Wenn Sie ein Reiseziel für einen Aufenthalt auswählen, bieten diese Themen konkrete Anhaltspunkte: Möchten Sie Baugeschichte und religiöse Orte in den Mittelpunkt stellen, sich an einem Brauch orientieren oder Zeit auf Wegen in der Landschaft verbringen?

Kirchen und Baugeschichte

Die Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ steht auf einer Anhöhe über dem Dorf. Der Wessobrunner Baumeister Caspar Feichtmayr errichtete sie von 1688 bis 1694; zuletzt wurde sie 2002 und 2003 restauriert. Südlich von Antdorf erhebt sich auf einer Anhöhe die Kirnbergkapelle, Antdorfs größte Kapelle. Ihr Deckengemälde schuf der Münchner Maler Franz Seraph Kirzinger 1794.

Im Ortsteil Frauenrain steht die Kirche „Maria Himmelfahrt“. Ihre massiven Mauern sind im romanischen Stil gehalten; der quadratische Turm aus Tuffquadern und Bruchsteinen trägt ein Satteldach. Die Kirche bestand bereits um das Jahr 1440 und ist seit jeher ein Ort der Marienverehrung. Die Bauzeit von St. Peter und Paul, das Deckengemälde der Kirnbergkapelle und die Geschichte von Maria Himmelfahrt setzen unterschiedliche zeitliche und architektonische Akzente.

Wiederkehrende Bräuche

In Antdorf wird alle drei Jahre ein Maibaum aufgestellt; am darauffolgenden Sonntag findet das Mailaufen statt. Ein weiterer wiederkehrender Anlass ist die eucharistische Prozession am Sonntag nach Fronleichnam. Nach dem Festgottesdienst ziehen die Gläubigen durch Antdorf. Die Häuser am Prozessionsweg sind mit Tüchern, Fahnen, Blumen, Kerzen und Heiligenbildern geschmückt.

Wenn Sie gezielt wegen eines dieser Bräuche anreisen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine vor der Buchung. So können Sie Ihre Reiseplanung auf den jeweiligen Anlass abstimmen.

Wege und Landschaft

Durch Antdorf führen Rad- und Wanderwege durch Wiesen und Wälder. Die Betbichlrunde führt an einer Lourdesgrotte vorbei, zur Kirche in Frauenrain und weiter zur Kapelle auf dem Kirnberg. Entlang dieser Route liegen damit mehrere religiöse Orte; außerdem bietet sie weite Ausblicke auf das Alpenmassiv.

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Der Höllfilzweg beginnt in der Ortsmitte von Antdorf und führt auf dem Rückweg über die Kirche Maria Himmelfahrt in Frauenrain zurück nach Antdorf. Unterwegs verläuft er durch Moor- und Wiesenlandschaften, vorbei an Feldern, kleinen Gewässern und Weilern. Auch hier bieten sich weite Ausblicke auf die Alpenkette. Die Betbichlrunde verknüpft religiöse Anlaufpunkte, während der Höllfilzweg vom Ortszentrum aus Landschaft und den Rückweg über Frauenrain verbindet. Bei beiden Routen ist die Sicht wetterabhängig; Wegbedingungen können variieren, beim Höllfilzweg auch abhängig vom Wetter.

Als weiteres Ziel im näheren Umfeld liegen die Osterseen 3 km von Antdorf entfernt. Sie sind mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar; die Wegbedingungen können variieren.

Anreise und Orientierung

Der Höllfilzweg ist mit dem Zug bis Weilheim und anschließend mit dem Bus nach Antdorf erreichbar. Prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne separat, bevor Sie Ihre Anreise planen. Antdorf gehört zum Tourismusverband Pfaffenwinkel.

Weitere Reiseziele entdecken: Obersöchering, Sindelsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Habach.

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