Biessenhofen entdecken
Unterkünfte in Biessenhofen
Bei der Suche nach einem Hotel in Biessenhofen können Sie den Aufenthalt an einem lokalen Schwerpunkt ausrichten: an der Geschichte des Hirtenwesens oder an den Sagenorten des Sagenhaften Wanderwegs. Das Hirtenmuseum im Baschtlehaus und der Wanderweg bieten zwei unterschiedliche Themen für die Orientierung. So lässt sich die Auswahl eines Reiseziels mit der Frage verbinden, welche Aspekte Sie während Ihres Aufenthalts besonders interessieren.
Hirtenmuseum im Baschtlehaus
Im Dachgeschoss des Wohnhauses Baschtlehaus befindet sich eine Dauerausstellung über das Hirtenwesen während der Zeit der kollektiven Weidewirtschaft. Das Hirtenmuseum behandelt außerdem die jahrhundertelange Geschichte der Gemeindehirten. Beide Themen führen zu einer Wirtschafts- und Lebensform, die in der Ausstellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln erscheint.
Ein Teil der Ausstellung ist der Hirtenbruderschaft zum „Schwarzen Skapulier“ gewidmet. Sie wurde 1719 in Ebenhofen gegründet; die Ausstellung behandelt ihre Notwendigkeit, ihre Ziele und ihre soziale und kulturelle Bedeutung. Der Teil zur Bruderschaft eröffnet damit einen anderen Blick auf das Hirtenwesen als die Geschichte der Gemeindehirten und der Weidewirtschaft.
Auch das Angebot des Fördervereins geht über die Dauerausstellung hinaus: Er informiert in Sonderausstellungen, Aktionstagen und Vorträgen über unterschiedliche historische Themen. In der Scheune des Baschtlehauses finden Konzerte statt. Prüfen Sie vorab die Termine für Ihren Reisezeitraum, wenn Sie Ihren Besuch auf eine Veranstaltung abstimmen möchten.
Sagenhafter Wanderweg
Der Sagenhafte Wanderweg beginnt am Hirten- und Heimatmuseum in Ebenhofen und führt in der Gemeinde Biessenhofen an beschilderten Sagenorten vorbei. Teils stehen dort lebensgroße Sagenfiguren. Zu den Motiven zählen die Hexenfahrt, der Graf von Ebenhofen, die Wegegeister, der Hexentanz und das Hexenross. Die Namen geben einen Eindruck von der Vielfalt der Sagenstoffe, die entlang des Wegs aufgegriffen werden.
Die Strecke des Sagenhaften Wegs besteht zu etwa 96 Prozent aus Asphalt und zu etwa 4 Prozent aus gekiesten Wirtschafts- und Forstwegen. Neben den Sagenmotiven erhalten Sie damit auch eine konkrete Orientierung zur Oberflächenmischung der Strecke.
Das übergeordnete Reiseziel Ostallgäu
Als ergänzender regionaler Rahmen bietet das übergeordnete Reiseziel Ostallgäu weitere landschaftliche und kulturelle Themen. Die Berge im Landkreis Ostallgäu gehören im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus.
Auch die regionalen Routen unterscheiden sich nach Fortbewegungsart und Umfang. Im Ostallgäu gibt es 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen. Die Regionalrouten der RadReiseRegion erstrecken sich über das gesamte Ostallgäu; sie sind jeweils 25 bis 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und haben ein eigenes Thema.
Zum kulturellen Rahmen des Ostallgäus gehört Schloss Neuschwanstein, das seit dem 12. Juli 2025 gemeinsam mit Schloss Linderhof, dem Königshaus am Schachen und Schloss Herrenchiemsee zum UNESCO-Welterbe zählt. Für die Besichtigung der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ist ausschließlich eine Führung möglich. Berücksichtigen Sie diese Bedingung, wenn Sie eine Besichtigung der beiden Schlösser in Ihre Reiseplanung aufnehmen.
Weitere Reiseziele entdecken: Bidingen, Aitrang, Ruderatshofen, Apfeltrang, Ronsberg, Germaringen, Pforzen, Nesselwang.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.