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Aitrang: Sagenhafter Weg und Kirchenkunst

Unterkünfte in Aitrang

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aitrang bietet zwei klar unterscheidbare Schwerpunkte für die Reiseplanung: den Sagenhaften Weg und die Bau- und Kunstgeschichte der Kirchen in der Gemeinde. Die Pfarrkirche St. Ulrich vereint Bauphasen vom 15. bis ins 19. Jahrhundert und Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert. Wenn Sie Hotels für eine Reise nach Aitrang suchen, helfen diese Themen dabei, den Aufenthalt nach Ihren Interessen auszurichten.

Der Sagenhafte Weg: Rundkurs und Sagen des Ostallgäus

Die Route Aitrang des Sagenhaften Wegs beginnt und endet in Aitrang. Sie führt über Krähberg, Görwangs, Münzenried, Huttenwang und Wenglingen. Damit ist Aitrang sowohl Ausgangs- als auch Rückkehrort der Runde, deren Verlauf durch die genannten Orte geprägt ist.

Auf der Route werden Sagen und Legenden des Ostallgäus durch Informationstafeln, Texte und lebensgroße Sagenfiguren vermittelt. Die Tafeln und Texte ergänzen die Figuren um weitere Formen der Vermittlung. Im vierteiligen Wegnetz des Sagenhaften Wegs werden zudem Spielplätze und Rastplätze als familiengeeignete Ausflugselemente genannt.

Die Route verläuft zu etwa 96 Prozent auf Asphalt und zu etwa 4 Prozent auf gekiesten Wirtschafts- und Forstwegen. Asphalt ist damit klar der Schwerpunkt, die Runde führt jedoch auch über gekieste Abschnitte. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen, denn der Zustand einzelner Abschnitte kann sich durch Instandhaltung ändern.

Kirchenbau und Kunst in Aitrang

Die katholische Pfarrkirche St. Ulrich befindet sich in der Lindenstraße 42 in Aitrang. Ihr Chor stammt etwa aus dem Jahr 1466 und wurde 1683/84 erhöht; das Langhaus wurde 1867/68 neu errichtet. So lassen sich an der Kirche unterschiedliche Bauphasen zeitlich voneinander unterscheiden: Der Chor geht auf das 15. Jahrhundert zurück, das Langhaus entstand im 19. Jahrhundert neu.

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Auch die künstlerische Ausstattung stammt aus späteren Jahren. Im Langhaus befindet sich ein großes Fresko von Ludwig Magnus Hotter aus dem Jahr 1956. Die Seitenwände tragen 1973 entstandene Holzreliefs mit Szenen aus dem Leben des heiligen Josef und der heiligen Maria. Neben der Baugeschichte stehen damit zwei datierte Kunstwerke des 20. Jahrhunderts, die unterschiedliche Bereiche der Kirche prägen.

Kirchen und Kapellen in der Gemeinde

In Görwangs, einem Ort innerhalb der Gemeinde Aitrang, liegt die Wallfahrtskirche St. Alban unter der Adresse Görwangs 14, 87648 Aitrang. Sie ist eine Saalkirche mit eingezogenem Chor und Dreiseitschluss. Der Bau entstand von 1697 bis 1701, vermutlich unter Einbeziehung von Teilen der Chormauern eines Vorgängerbaus von 1510. Der Giebelreiter wurde 1896 erneuert. Die Baugeschichte verbindet so eine klar datierte Errichtungsphase mit einer ausdrücklich möglichen Einbeziehung älterer Bauteile.

Weitere zeitliche Eckpunkte bieten zwei Kapellen in der Gemeinde: Die katholische Kapelle St. Magnus in Neuenried wurde 1694 erbaut, ihr Dachtragwerk 1861 erneuert. Die katholische Kapelle St. Rosina in Wenglingen entstand nach 1700. Zusammen mit den Bauphasen und Kunstwerken von St. Ulrich ergeben diese Kirchen und Kapellen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit Interesse an der sakralen Baugeschichte Aitrangs.

Weitere Reiseziele entdecken: Bidingen, Ruderatshofen, Apfeltrang.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biessenhofen.

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