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Mistelgau: Rundwege, Kunst und Bräuche

Unterkünfte in Mistelgau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mistelgau verbindet mehrere Rundwanderwege mit Kunst am Ehrlichbach und wiederkehrenden örtlichen Bräuchen. Für die Planung eines Aufenthalts lassen sich die Angaben nach Streckenlänge, Startpunkt und Jahreszeit vergleichen. So können Sie unterscheiden, ob Wandern, Kunst oder ein saisonaler Anlass den Schwerpunkt bilden soll.

Rundwanderwege und Streckenlängen

Der Rundwanderweg um Mistelgau ist 6,5 km lang und beginnt und endet am Rot-Kreuz-Haus Mistelgau. Auch der Rundwanderweg Hoher Berg startet und endet dort; er misst 5,5 km. Der Kulmleite-Rundwanderweg ist 6 km lang und hat seinen Start- und Endpunkt am Bauhof Mistelgau. Beim 5,7 km langen Rundwanderweg Schobertsberg liegen Start und Ziel an der Culmer Straße.

Die Längen dieser vier Rundwege liegen nah beieinander, die genannten Start- und Endpunkte unterscheiden sich jedoch. Das gibt Ihnen für die Vorauswahl zwei konkrete Vergleichspunkte: die Strecke und den jeweiligen Ausgangspunkt.

Eine längere Möglichkeit ist der Rundwanderweg St. Rupert mit 14 km. Er führt unter anderem über Obernsees, die St.-Rupert-Kapelle, Geislareuth, Mistelgau, Frankenhaag und Streit. Für eine kürzere Variante ist eine Abkürzung mit 8 km angegeben. Hier können Sie die längere Streckenangabe und die ausgewiesene Abkürzung direkt gegenüberstellen.

Kunst und örtliche Bräuche

Entlang des Ehrlichbachs in Obernsees stehen zwölf Skulpturen des dort lebenden Künstlers Fritz Föttinger. Sie sind aus Eisen alter landwirtschaftlicher Geräte gefertigt. Die Zahl der Arbeiten und das verwendete Material geben dem Kunstthema einen konkreten Bezug zur Landwirtschaft.

Auch wiederkehrende Bräuche prägen den Jahreslauf. Der Hummeltrachten-Erhaltungsverein Mistelgau stellt jedes Jahr am 30. April in sorgfältiger Handarbeit einen Maibaum auf dem Dorfplatz von Mistelgau auf. In Mistelgau und einigen Gemeindeteilen stellen Vereine in der Karwoche Osterbrunnen auf. In der Gemeinde Mistelgau finden außerdem acht mehrtägige Kerwas von Juli bis Oktober unter der Leitung örtlicher Burschenvereine statt. Die Termine reichen damit von einem festen Datum im Frühjahr über die Karwoche bis zu mehreren Festen im Zeitraum von Juli bis Oktober.

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Landschaft und Besuchshinweise

Im Gemeindegebiet liegt die Fossiliengrube „Zum Donnerkeil“. Zu den dortigen besonderen Versteinerungen zählen ein Belemniten-Schlachtfeld und Reste von Sauriern. Fossilien sammeln und graben ist dort eingeschränkt. Auf einer 547 m hohen Weißjura-Erhebung, die seit 1997 Naturschutzgebiet ist, steht die Knockhütte. An Sonn- und Feiertagen werden dort Getränke und Brotzeiten für bis zu 40 Gäste angeboten. Wenn Sie eine Einkehr einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch lokale Hinweise zum Angebot.

Bayreuth als übergeordneter Reisebezug

Im übergeordneten Reiseziel Bayreuth kommt neben den örtlichen Themen Mistelgaus auch der Landkreis als größerer Planungsraum in den Blick. Die Fränkische Schweiz prägt mit ihren abwechslungsreichen, lieblichen Landschaftsbildern den westlichen und südlichen Teil des Landkreises Bayreuth. Das Fichtelgebirge prägt mit dunklen Wäldern und Granit-Blockmeeren dessen nördlichen Teil.

Im Landkreis Bayreuth besteht ein gut gepflegtes Netz aus rund 1.400 km Loipen, Wander- und Radwegen. Fern- und Themenradrouten führen durch verschiedene Naturräume zu deren besonderen Merkmalen und touristischen Höhepunkten. Lokale Radrundwege verdichten das Netz und ermöglichen eine kleinräumige Routenplanung. Damit stehen zwei unterschiedliche Maßstäbe nebeneinander: die konkret benannten Rundwege in Mistelgau und eine weiter gefasste Routenplanung im übergeordneten Reiseziel Bayreuth.

Weitere Reiseziele entdecken: Braunersberg, Fichtelberg, Pottenstein, Goldkronach, Pegnitz, Bischofsgrün, Warmensteinach, Bayreuth

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.