Fichtelberg: Fichtelsee, Wege und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Fichtelberg
Fichtelberg verbindet Naturerlebnisse am See und auf Wanderwegen mit Wintersport sowie einer Ortsgeschichte, die in einem Besucherbergwerk und mehreren Museen sichtbar wird. Für die Planung Ihres Aufenthalts spielen vor allem Jahreszeit und Interessenschwerpunkt eine Rolle: Baden am Fichtelsee ist ein Sommerangebot, während eine Eisfläche im Winter nur bei passenden Temperaturen präpariert wird.
Fichtelsee, Jahreszeiten und Wege am Wasser
Der Fichtelsee liegt im nördlichen Teil Fichtelbergs auf etwa 750 Metern und wird von Schneeberg und Ochsenkopf eingerahmt. Im Sommer lädt er zum Baden ein; prüfen Sie vor der Reise die örtlichen Bedingungen. Im Winter wird neben dem See eine Eisfläche vorbereitet, sofern die Temperaturen es erlauben.
Der Barfuß-Sinnes-Pfad beginnt am Besucherparkplatz in Fichtelberg-Neubau. Seine zwei Schleifen führen auf etwa 1,5 Kilometern durch schattigen Wald am Seeufer. So lässt sich ein Aufenthalt am Fichtelsee mit einem kurzen Weg durch die Uferlandschaft verbinden.
Wandern, Radfahren und Wintersport
Markierte Wanderwege in Fichtelberg führen an klaren Bächen, Waldwiesen und Felsformationen vorbei und weiter zu Aussichtspunkten der Region. Die sieben Fichtelberger Siebenstern-Wanderwege liegen am Fuß des Ochsenkopfs. Auf den Wegen werden Kunst, Handwerk, Natur und Umwelt beschrieben; eine Wanderkarte erläutert diese Themen. Wer ein konkretes Quellziel wählen möchte, kann von Fichtelberg aus zur Weissmainquelle und zur Fichtelnaabquelle wandern. Außerdem bietet Fichtelberg Routen für Nordic Walking und Mountainbiking sowie Möglichkeiten zum Reiten. Bei Reitangeboten kann die Verfügbarkeit lokaler Anbieter variieren.
Eine etwa 2,6 Kilometer lange asphaltierte Rollerbahn liegt in Fichtelberg-Neubau am Wintersportzentrum Bleaml Alm. Im Sommer wird sie für Skirollertraining und Inline-Skaten genutzt. Sie kann außerdem als Radverbindung zwischen zwei überregionalen Radrouten dienen. Da sich solche Verbindungen ändern können, prüfen Sie vor einer Radtour die aktuellen Radinformationen. An der Fichtelberger Bleaml-Alm gibt es zudem eine 2,5 Kilometer lange Nachtloipe mit Beschneiung und Beleuchtung. Vor einem Winterbesuch sollten Sie die Schnee- und Lichtbedingungen prüfen.
Bergbau und Museen in Fichtelberg
Das Besucherbergwerk Gleißinger Fels liegt in Neubau, einem Ortsteil Fichtelbergs. Der Bergbau prägte die Entwicklung Neubaus entscheidend und war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine wichtige Lebensgrundlage der Bewohner. Gleißinger Fels hat eine 500-jährige Bergbaugeschichte und gilt als einziges begehbares Silbereisenbergwerk der Welt. Zum Besuch gehören eine Führung auf einer barrierefreien Ebene und eine Dokumentation zur Bergbaugeschichte; das Angebot kann von Betriebsvereinbarungen abhängen. Informieren Sie sich vorab über die Besuchsbedingungen.
Das Deutsche Fahrzeugmuseum Fichtelberg verbindet ein Automobilmuseum mit einer Flugzeugausstellung im Freien und einer Sonderausstellungshalle. Zu sehen sind Oldtimer, Prototypen, Rennwagen, Motorräder, Flugzeuge und Hubschrauber; die Zusammensetzung der Sammlung kann sich im Laufe der Zeit ändern.
Im Ortsteil Neubau bewahrt das Dorfmuseum Mühlgütl einen blockgebauten Bauernhof aus dem Jahr 1790. Zu den erhaltenen Räumen und Wirtschaftsbereichen zählen Keller, Wohnstube, Schlafkammer, Stall und Kleintierstall. Damit stehen in Fichtelberg unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte nebeneinander: Bergbaugeschichte im Gleißinger Fels und ein erhaltener Bauernhof beim Mühlgütl.
Weitere Reiseziele entdecken: Ahorntal, Eckersdorf, Pegnitz, Hummeltal, Gefrees, Heinersreuth, Weidenberg, Goldkronach
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.