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Goldkronach: Bergbaugeschichte und Geologie

Unterkünfte in Goldkronach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Goldkronach lässt sich über seine Bergbaugeschichte und die geologischen Spuren erschließen. Für Ihre Reiseplanung sind zwei Fragen hilfreich: Möchten Sie historische Bergbaustätten kennenlernen oder Erdgeschichte nachvollziehen? Wege, Museum und Besucherbergwerke setzen dafür unterschiedliche Akzente.

Wanderwege und Bergbauspuren

Der Humboldtweg führt durch das Zentrum des historischen Bergbaugebiets von Goldkronach. Der gut ausgeschilderte historische Alexander-von-Humboldt-Lehrpfad beginnt in Goldkronach und führt an 40 Bergbaustationen vorbei. Dazu gehören verfallene Schächte, Stollenmundlöcher und Halden. So bieten die beiden Wegbeschreibungen verschiedene Orientierungspunkte: Beim Humboldtweg steht die Lage im historischen Bergbaugebiet im Vordergrund, beim Lehrpfad geben die Stationen Einblick in konkrete Spuren des Bergbaus.

Auch die frühe Goldgewinnung gehört zum Thema. Im Goldbergbaumuseum Goldkronach gibt es dazu eine Station über das sogenannte „Seifen“. Vor dem Beginn des Goldbergbaus im frühen 14. Jahrhundert wurde Seifengold im Zoppatenbach beim späteren Brandholz sowie in den Bächen des Weißmaintals gewonnen. Die Station ergänzt die Bergbauspuren draußen um einen Einblick in eine frühere Form der Goldgewinnung.

Der Schmutzler-Stollen wurde 1981 restauriert und ist seit 1985 auf einer Länge von 35 Metern für Besucher begehbar. Im Goldbergbaumuseum erklärt Raum 3 die Bedeutung der Fränkischen Linie; auf einem Steinaltar ist die geologische Entwicklungsgeschichte sichtbar. Die historischen Felsenkeller von Goldkronach bieten dazu besondere geologische Einblicke in die Erdgeschichte Goldkronachs und sind zugleich kulturhistorisch interessant.

Geologie in Museum und Stadtgebiet

Der geologische Lehrpfad im Museumsgarten des Goldbergbaumuseums beginnt an der „Fränkischen Linie“ und endet bei den Sandsteinen hinter dem Infopavillon. Er vermittelt mehr als 400 Millionen Jahre Erdgeschichte. Der Anfang und das Ende benennen unterschiedliche geologische Bezugspunkte; die lange Zeitspanne gibt dem Weg seinen thematischen Rahmen.

Die geologischen Informationen beschränken sich nicht auf den Museumsgarten: Im gesamten Gebiet der Stadt Goldkronach befinden sich 15 Geo-Punkte an interessanten Orten. Bild- und Texttafeln informieren dort über die jeweiligen Punkte. Zusammen mit dem Lehrpfad ergibt sich so ein Zugang, der sowohl einen festgelegten Anfang und Endpunkt als auch mehrere über das Stadtgebiet verteilte Orte umfasst.

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Besucherzeiten und Goldwaschen planen

Das Besucherbergwerk Schmutzlerzeche hat sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr geöffnet, ausgenommen Mariä Himmelfahrt. Die letzte Führung ist für 16 Uhr vorgesehen. Beim Besucherbergwerk Mittlerer Name Gottes gelten dieselben Wochentage und Öffnungszeiten, ebenfalls mit Ausnahme von Mariä Himmelfahrt; dort ist die letzte Führung für 15 Uhr vorgesehen. Für beide Besucherbergwerke reicht der Saisonzeitraum von Mai bis Mitte Oktober. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrem Besuch für das gewünschte Datum.

Am Infohaus in Goldkronach wird eine Goldwascheinweisung sonntags und an Feiertagen, außer Mariä Himmelfahrt, von 11 bis 17 Uhr und im Zeitraum von Mai bis Mitte Oktober angeboten. Wenn Goldwaschen zu Ihrem Aufenthalt gehört, prüfen Sie vorab, ob die Einweisung an Ihrem Besuchstag stattfindet. So lässt sich diese saisonale Aktivität neben den Besuchen der Bergbaustätten und den geologischen Themen einordnen.

Bei der Suche nach einem Hotel für Goldkronach können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise berücksichtigen: die Bergbaustationen entlang des Lehrpfads, die Einblicke im Museum oder die Geologie des Stadtgebiets. Wenn Sie einen Besuch im Besucherbergwerk oder eine Goldwascheinweisung einplanen, beziehen Sie deren saisonale Zeiten in Ihre Terminplanung ein und prüfen Sie sie vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Bindlach, Betzenstein, Pottenstein, Warmensteinach, Emtmannsberg, Bad Berneck Im Fichtelgebirge, Schnabelwaid, Eckersdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.

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