Hollfeld entdecken
Unterkünfte in Hollfeld
Für einen Aufenthalt in Hollfeld können Sie zwischen mehreren Schwerpunkten wählen: der historischen Oberstadt, St. Gangolf, geführten Angeboten und den Terrassengärten. Je nachdem, ob Sie sich für Stadtgeschichte, eine persönliche Führung oder die Pflanzenwelt interessieren, rücken unterschiedliche Orte und Angebote in den Fokus. Die Details helfen dabei, den Aufenthalt nach Ihren Interessen zu planen.
Stadtbild und Kultur
Die Hollfelder Oberstadt mit dem Marienplatz bewahrt bis heute den frühmittelalterlichen Charakter einer Bürger- und Bergstadt sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Der spätmittelalterliche Wehrturm von St. Gangolf ist an die ehemalige Kirche angebaut, die heute als Kulturzentrum genutzt wird. Im Turm befindet sich eine alte Türmerwohnung; außerdem bietet er eine Aussicht. Oberstadt und Wehrturm setzen unterschiedliche Akzente: die erhaltene Stadt- und Siedlungsstruktur auf der einen, ein einzelnes Bauwerk mit Türmerwohnung und Aussicht auf der anderen Seite.
Im Mai und Juni finden Wallfahrten nach Hollfeld zur Salvatorkirche statt. Sie sind die einzigen Salvator-Wallfahrten im Erzbistum Bamberg und gehören zu den fortbestehenden Traditionen der Stadt. Damit ergänzen religiöse Termine die architektonischen Themen um einen eigenen Schwerpunkt für die Reiseplanung.
Stadtführungen werden ganzjährig individuell und fachkundig von erfahrenen Stadtführern angeboten. Auch der kostenlose Flyer „Rundgang durch die historische Altstadt von Hollfeld“ bietet Informationen und Bilder zu den Bauwerken; erhältlich ist er in der Touristinfo. Führung und Flyer bieten unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit der Stadt: Die Führung ist individuell angelegt, der Flyer bündelt Bild- und Textinformationen zu den Bauwerken.
Gärten und Naturerlebnis
Die Terrassengärten liegen am südlichen Steilhang unterhalb der Stadtmauer von Hollfeld. Dort wachsen Pflanzen, die an ein trocken-heißes Klima angepasst sind. Dazu gehören winterharte Feigen und Kakteen, heimische Orchideen sowie das seltene Felsenhungerblümchen. Rosen und ihre Begleitpflanzen stehen im Juni und Juli in voller Blüte. Wenn Sie diese Blütezeit erleben möchten, können Sie den Besuch auf diese Monate ausrichten; die konkrete Pflanzenpräsenz kann je nach Jahreszeit und Gartenpflege variieren.
Eine Botanikerin oder ein Botaniker führt durch den Garten und erläutert die Pflanzenwelt. Die Führung dauert etwa 45 Minuten und wird gern mit einer Stadtführung verbunden. So können Sie botanische Erläuterungen mit einem weiteren Blick auf Hollfeld verbinden.
Der Kinder-Erlebnisweg im Kainachtal setzt ebenfalls Naturthemen in den Mittelpunkt: Schautafeln behandeln Flora und Fauna, dazu kommen Erlebnisstationen wie ein Barfußfeld, Klanghölzer und Baumstämme zum Klettern. Auf dem Rückweg liegt ein Tiergehege mit Ziegen am Wegesrand. Im Vergleich dazu richtet die Gartenführung den Blick auf Pflanzen, während der Erlebnisweg verschiedene Tafeln und Stationen bündelt. So unterscheiden sich die Angebote konkret in ihrer Form: hier die botanische Führung von etwa 45 Minuten, dort ein Weg mit mehreren Natur- und Erlebnisstationen.
Weitere Reiseziele entdecken: Plankenfels, Aufseß, Schnabelwaid, Goldkronach, Mehlmeisel, Fichtelberg, Weidenberg, Hummeltal.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.