Eckersdorf entdecken
Unterkünfte in Eckersdorf
Wenn Sie ein Hotel in Eckersdorf suchen, können die unterschiedlichen Schwerpunkte der Gemeinde Ihre Reiseplanung ordnen: Schlosspark und Gartenkunst stehen neben geschützten Schluchten und beschriebenen Wanderwegen. So lässt sich die Auswahl danach ausrichten, welche Themen Sie während Ihres Aufenthalts besonders interessieren.
Schlosspark Fantaisie und Gartenkunst
Im Gemeindegebiet von Eckersdorf liegt der Schlosspark Fantaisie, der Gestaltungselemente aus Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus vereint. Schloss und Park gehen auf Herzogin Elisabeth Friederike Sophie (1732–1780) zurück. Die drei Stilrichtungen geben dem Park seinen besonderen kunsthistorischen Rahmen, ohne ihn auf eine einzelne Epoche zu beschränken.
Im Schloss Fantaisie wurde 1991 beschlossen, ein Gartenkunstmuseum einzurichten; eröffnet wurde es Mitte 2000. Im übergeordneten Reiseziel Bayreuth wurde das Gartenkunst-Museum Schloss Fantaisie im Juli 2000 als damals erstes deutsches Museum eröffnet, das ausschließlich die Geschichte der Gartenkunst thematisierte. Ein besonderes Kunstwerk im Schloss ist das Spindlerkabinett: ein Intarsienkunstwerk der Brüder Johann Friedrich und Heinrich Wilhelm Spindler.
Auch die Wasserkaskade gehört zur Geschichte des Parks. Von 2003 bis 2005 wurde sie vollständig als Wasserspiel wiederhergestellt. Die Jahresangaben beschreiben die damalige Restaurierung; sie sind keine Auskunft über heutige Betriebszeiten.
Schluchten und Naturdenkmäler
Die Sandsteinschlucht steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz. Auch der Schluchtwald des Teufelslochs ist geschützt und gilt seit 1941 als Naturdenkmal. Wer das Teufelsloch von unten bachaufwärts durchwandert, erreicht nach etwa 100 Metern am Ende der Schlucht einen Wasserfall. Die ungefähre Distanz und die Richtung bachaufwärts helfen dabei, diesen Abschnitt der Schlucht einzuordnen.
Das Teufelsloch war wegen seiner wildromantischen Schluchten bereits im 19. Jahrhundert ein Ausflugsziel. Den Aufzeichnungen in Cosimas Tagebuch zufolge war Richard Wagner öfter dort und kehrte in der Waldhütte ein. So verbindet der Ort eine Landschaftsgeschichte mit einem überlieferten Bezug zur Kulturgeschichte.
Wanderwege und ihre Zeitangaben
Der Prinzessin-Friederike-Weg beginnt am historischen Kappellenweiher. Seine kleine Insel diente früher den Herrschaften für Kaffeeeinladungen. Der Weg führt an der Franzosenbruck und einem kleinen See vorbei, über alte Sandsteinstufen und Felsformationen hinauf zum Siegesturm. Dieser wurde 1871 nach dem Deutsch-Französischen Krieg errichtet.
Der Kuckucksweg „Über die Hohe Buche“ ist etwa acht Kilometer lang und dauert ungefähr zwei Stunden. Er führt von Busbach über den Steinberg und Melkendorf am Waldstück „Die Hohe Buche“ entlang, überquert den Eschenbach in Richtung Lochau und führt von dort zurück nach Busbach. Eine weitere Orientierung für Ihre Tourenplanung bietet die blaue Markierung „Durch das schöne Busbachtal zum Braunstein“: Sie ist etwa 6,5 Kilometer lang und dauert ungefähr eine Stunde und 45 Minuten. Im Vergleich der beiden angegebenen Strecken ist „Über die Hohe Buche“ etwa 1,5 Kilometer länger; die Zeitangaben unterscheiden sich um rund 15 Minuten.
Der Kuckucksweg 2 führt durch das Busbachtal über den Pfarrhügel zum Braunsteindenkmal. Über den Steinberg, mit Weitblick über Busbach, verläuft er zurück zum Ausgangspunkt. Der Wanderweg Teufelsloch führt von der Waldhütte durch das Teufelsloch zurück zur Waldhütte; als Abstecher bieten sich die Wolfsfalle, der Lettenwinkel oder das Wills-Denkmal an. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegsituation.
Weitere Reiseziele entdecken: Pegnitz, Ahorntal, Heinersreuth, Pottenstein, Emtmannsberg, Weidenberg, Bayreuth, Creußen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.