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Creußen: Steinzeug, Stadtgeschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Creußen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Creußen bietet für einen Aufenthalt konkrete Themen: Steinzeug und Töpferhandwerk, ein nur nach Voranmeldung zugängliches Eremitenhäuschen sowie Wege mit unterschiedlichen geografischen Maßstäben. Die folgenden Orte und Angebote lassen sich nach Interesse und nötiger Vorplanung unterscheiden.

Krügemuseum und Töpfertradition

Das Krügemuseum zeigt einen umfassenden Überblick über die Steinzeugproduktion der Creußener Meister im 17. und 18. Jahrhundert. Zu sehen sind auf der Töpferscheibe gedrehte Gebrauchsgefäße wie Kannen, Töpfe, Schalen und Krüge. Daneben gehören Apostel-, Planeten-, Jagd- und Wappenkrüge zur Ausstellung. So stehen unterschiedliche Gefäßformen und Krugkategorien nebeneinander, die den Blick auf das örtliche Keramikhandwerk lenken.

Der Internationale Töpfermarkt erinnert an die Keramiktradition Creußens, deren Höhepunkt im 17. und 18. Jahrhundert mit der Herstellung Creußener Steinzeuggeschirre erreicht wurde. Er findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juli statt. Wenn Sie den Markt in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie vor der Abreise den aktuellen Veranstaltungseintrag.

Besuche und Führungen mit Voranmeldung

Das Eremitenhäuschen befindet sich in Privatbesitz und kann nur nach Voranmeldung über die Stadt Creußen besichtigt werden. Es gilt als einzige erhaltene bürgerliche Eremitage Deutschlands. Die Besichtigungsmöglichkeit ist damit an eine klare Bedingung geknüpft: Stimmen Sie den Besuch vorher mit der Stadt ab.

Auch zwei Stadtrundgänge sind auf Voranmeldung buchbar. Die Führung über den Handwerkerrundweg erläutert Wappen und Handwerkszeichen. Der Kinderstadtrundgang „Mittelalter erleben“ ist ein weiteres Angebot mit dieser Voranmeldung. Beide Formate setzen unterschiedliche Schwerpunkte: das eine auf Zeichen des Handwerks, das andere auf das Mittelalter.

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Wege zwischen Stadtgeschichte und Landschaft

Creußen ist Startpunkt der fünften Etappe des Oberfränkischen Jakobusweges von Hof nach Nürnberg. Die Etappe endet nach gut 35 Kilometern in Pegnitz. Diese Angabe gibt Ihnen eine Orientierung zum Umfang des Wegabschnitts; sie beschreibt den Start- und Endpunkt, nicht weitere Etappenmerkmale.

Als Rundweg führt der Naturlehrpfad „Oberes Rotmaintal“ durch das ehemalige Dorf Bühl, das seit 1972 durch Eingemeindung ein Ortsteil von Creußen ist. Die Strecke führt am Bühler Schloss vorbei und hinab ins Rotmaintal. 17 Stationen erläutern entlang des Weges die Kulturlandschaft. Prüfen Sie die Wegweisung vor Ort, bevor Sie sich auf den Rundweg begeben.

Ein weiterer Weg liegt im größeren regionalen Zusammenhang: Der Bierquellen-Wanderweg befindet sich im Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst zwischen Pegnitz, Creußen und Hummeltal. Seine Länge beträgt etwa 18 Kilometer. Anders als beim Naturlehrpfad steht hier die Einordnung im weiteren Umfeld im Vordergrund; der Weg ist zwischen den genannten Orten verortet. Mit etwa 18 Kilometern ist der Bierquellen-Wanderweg ungefähr halb so lang wie die gut 35 Kilometer lange Etappe des Oberfränkischen Jakobuswegs.

Weitere Reiseziele entdecken: Hummeltal, Pegnitz, Pottenstein, Heinersreuth, Seybothenreuth, Mistelgau, Ahorntal, Eckersdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.

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