Staig entdecken
Unterkünfte in Staig
Staig verbindet einen konkreten Ortsbezug mit Themen, die sich über die Gemeinde erstrecken. In der Dorfmitte stehen Kunst und Kirchenbaugeschichte im Mittelpunkt; in Ortsteilen kommen weitere kirchenhistorische und technische Schwerpunkte hinzu. Auch Landschaft und Freizeit gehören zum Bild der Gemeinde. Wenn Sie Staig als Ziel für eine Übernachtung in Betracht ziehen, lohnt sich daher die Unterscheidung zwischen dem Ort Staig und den weiteren Teilorten.
Kunst und Kirchenbau in Staig
Die ehemalige Marienkirche in der Dorfmitte von Staig wird als Gemäldegalerie genutzt. Dort finden Ausstellungen renommierter Künstler aus dem In- und Ausland statt. Damit gehören bildende Kunst und Sakralarchitektur zu den konkreten kulturellen Themen des Ortes. Die Baugeschichte der heutigen Pfarrkirche ergänzt das Kunstthema um eine eigene historische Perspektive.
Die katholische Pfarrkirche Aufnahme Mariens in den Himmel wurde 1972 bis 1974 am benachbarten Südosthang errichtet. Sie ersetzte die neugotische Backsteinkirche, die 1869 neben dem spätmittelalterlichen Glockenturm errichtet worden war. Der Glockenturm ist mit den Jahreszahlen 1470/1577 datiert. Die heutige Kirche wurde nach einem Entwurf des Ulmer Architekten Manfred Wacker gebaut. In dieser Abfolge treten mehrere Bauphasen hervor: der Glockenturm, die 1869 errichtete Vorgängerkirche und der moderne Neubau. Für kulturgeschichtlich Interessierte lässt sich Staigs Kirchenentwicklung so anhand konkreter Daten und einer klaren Vorgängerbeziehung erschließen.
Kirchengeschichte in Steinberg
Auch der Ortsteil Steinberg gehört zur Gemeinde Staig. Dort wurde die katholische Pfarrkirche St. Pankratius bereits 1275 erwähnt; der heutige Kirchenbau stammt aus dem Jahr 1819. Zusammen mit der Pfarrkirche in Staig ergibt sich ein Vergleich über mehrere Jahrhunderte: Auf die frühe Erwähnung in Steinberg folgte dort ein Bau des 19. Jahrhunderts, während Staigs heutige Kirche aus den 1970er-Jahren stammt. So lässt sich die Kirchenentwicklung der Gemeinde anhand unterschiedlicher Zeitmarken einordnen.
Rundfunkgeschichte in Harthausen
Ein anderer Schwerpunkt liegt im Ortsteil Harthausen. Das Harthauser Radiomuseum ist eine private Sammlung zur Rundfunkgeschichte. Ihr zeitlicher Rahmen reicht von den Anfängen um 1923 bis zum Ende des Röhrenzeitalters gegen 1970. Etwa 800 Exponate und dazugehörige Literatur können besichtigt werden. Herr Hauf hat zahlreiche Ausstellungsstücke selbst restauriert. Damit verbindet die Sammlung Technikgeschichte mit der Arbeit an den Objekten. Für Reisende, die sich eher für Rundfunk und technische Alltagsgeschichte als für Sakralarchitektur interessieren, bietet sie einen eigenständigen kulturellen Schwerpunkt innerhalb der Gemeinde.
Landschaft und Freizeit im Gemeindegebiet
Die Landschaftsperspektive betrifft die Gemeinde insgesamt. Das Hochplateau zwischen Donau und Iller ist eine Landschaft frühgeschichtlicher Siedlungsentwicklung. Aus ihr gingen die sechs Teilorte Altheim, Essendorf, Harthausen, Staig, Steinberg und Weinstetten hervor. Sie liegen in den Niederungen und auf den Höhen der Hügellandschaft im und um das Weihungtal. So umfasst die Landschaft sowohl tiefer gelegene Bereiche als auch Höhenlagen.
Zu den Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde gehören Wandern, Radfahren und Reiten ebenso wie Joggen und Walken in Wald und Flur. Diese Auswahl ergänzt die kulturellen Themen um verschiedene Formen der Bewegung im Freien. Für Ihre Reiseplanung können Sie damit zwischen Kunst und Kirchenbau im Ort Staig, Rundfunkgeschichte in Harthausen und Freizeitmöglichkeiten auf Gemeindeebene unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Ehingen, Holzkirch, Setzingen, Blaubeuren, Neenstetten, Munderkingen, Ballendorf, Illerrieden
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.