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Öllingen: Lonetal und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Öllingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Öllingen liegt auf 526 Metern Höhe am Südhang der Flächenalb. Das Lonetal, ein naturnah umgestaltetes Biotop und die Geschichte der Landwirtschaft setzen unterschiedliche Akzente für Ihren Aufenthalt. Wenn Sie gern draußen sind, kann das Tal den Schwerpunkt bilden; die Pfarrkirche und archäologische Orte ergänzen die Naturperspektive um Bau- und Fundgeschichte.

Natur und Landschaft

Das Lonetal in und um Öllingen lädt zum Wandern, Verweilen und Staunen ein. Seltene Tier- und Pflanzenarten gehören zu diesem Naturraum; konkrete Sichtungen sind nicht planbar. Der Naturraum rund um Öllingen wird seit Jahren renaturiert und geschützt.

Mitten in Öllingen wurde der ehemalige Löschteich zu einem naturnahen Biotop mit offenem Gewässer und Sitzmöglichkeiten umgestaltet. Frösche und Libellen finden dort Lebensraum. Für die Reiseplanung unterscheiden sich die beiden Naturthemen: Das Tal bietet den Rahmen für Wandern und Verweilen, das Biotop konzentriert offenes Wasser, Sitzmöglichkeiten und Lebensraum an einem einzelnen Ort. Wenn Sie bei Ihrer Planung auf Zugang oder Sitzmöglichkeiten angewiesen sind, prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vor dem Besuch.

Architektur und Landwirtschaftsgeschichte

Die evangelische Pfarrkirche St. Ulrich in Öllingen ist eine romanische Saalkirche mit barockem Turmaufbau. Eine Saalkirche bezeichnet einen zusammenhängenden Kirchenraum; der Turm setzt dazu einen eigenen architektonischen Akzent. Historisch prägten seit 1825 Flachsanbau, Getreide- und Obstanbau sowie Hopfenanbau den Alltag rund um Öllingen. So lässt sich Ortsgeschichte nicht nur über Architektur, sondern auch über frühere landwirtschaftliche Tätigkeiten einordnen.

Archäologie im näheren Umfeld

Etwa drei Kilometer nördlich von Öllingen, am östlichen Talrand des Lonetals, liegt das Bocksteinmassiv. Es umfasst mehrere Höhlen und Fundplätze; die Bocksteinhöhle ist die Haupthöhle und derzeit nicht zugänglich. Für die Einordnung ist die Namensunterscheidung hilfreich: Bocksteinmassiv bezeichnet den Bereich mit mehreren Höhlen und Fundplätzen, Bocksteinhöhle die einzelne Haupthöhle darin.

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Weitere Themen im Alb-Donau-Kreis

Im Alb-Donau-Kreis gibt es 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ mit 6 bis 14 Kilometern Länge, die sich für Tageswanderungen eignen. Ergänzend reichen die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ von 1 bis 6 Kilometern; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren gedacht. Die Angebote unterscheiden sich damit nach ausgewiesener Länge und Zeitrahmen. Der Alb-Donau-Kreis ist außerdem Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Auch für Radtouren sind unterschiedliche Distanzen genannt: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 Kilometer lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 Kilometer und der Radweg „Albtäler“ 186 Kilometer. Der Radweg „Albtäler“ trägt eine Vier-Sterne-Auszeichnung. Die Längen geben Ihnen einen konkreten Vergleich für die regionale Radplanung.

Ein weiterer archäologischer Bezug im Alb-Donau-Kreis ist der Hohle Fels bei Schelklingen. Die Höhle gehört zum UNESCO-Welterbe und ist Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt.

Weitere Reiseziele entdecken: Staig, Allmendingen, Lonsee, Ballendorf, Laichingen, Breitingen, Rammingen, Heroldstatt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.

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