Laichingen entdecken: Tiefenhöhle und Westerlauh
Unterkünfte in Laichingen
Laichingen bietet für die Reiseplanung zwei unterschiedliche Schwerpunkte: die Laichinger Tiefenhöhle und den Stadtwald Westerlauh. Hinzu kommt das Höhlenkundliche Museum an der Tiefenhöhle bei Laichingen. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Interesse an Geologie, Wald oder regionaler Kultur ausrichten.
Laichinger Tiefenhöhle: Besucherweg und Geologie
Der Besucherweg der Laichinger Tiefenhöhle führt über eine Metallleiter 40 m hinab in die erste „Große Halle“. Anschließend führt er zur 55 m tief gelegenen „Kleinen Halle“, dem tiefsten für Besucher zugänglichen Punkt. Leiterabstieg und benannte Hallen geben dem Weg eine konkrete Abfolge und machen die Tiefe des Besuchsbereichs anschaulich.
Die Länge des gesamten Höhlensystems ist davon zu unterscheiden: Die heute insgesamt bekannten Höhlengänge sind etwa 1.300 m lang, rund 330 m davon sind als Besucherhöhle zugänglich. Für die Planung des Höhlenschwerpunkts ist die zweite Zahl die passendere Orientierung zum Besucherbereich; die erste beschreibt die größere Ausdehnung der bekannten Gänge.
Das Höhlenkundliche Museum an der Tiefenhöhle bei Laichingen erklärt die Verkarstung der Alb und die Entstehung ihrer Höhlen. So ergänzt es den konkreten Besucherweg um den geologischen Zusammenhang.
Westerlauh als anderer Schwerpunkt
Westerlauh ist ein Laichinger Stadtwald und Naherholungsgebiet. Zum Gebiet gehören Reh- und Wildschweingehege, ein Arboretum, ein Waldklassenzimmer, eine Grillstelle und ein Spielplatz. Tiergehege, Baumbestand, Lernort und Spielbereich setzen dabei unterschiedliche Akzente. Da sich Einzelheiten der Einrichtungen ändern können, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben.
Für Ihre Schwerpunktsetzung ist der Unterschied klar: Bei der Tiefenhöhle stehen der Abstieg und die zugängliche Gangstrecke im Vordergrund, im Westerlauh die genannten Wald- und Freizeiteinrichtungen. Die beiden Themen lassen sich so unabhängig voneinander in die Reiseplanung einordnen.
Kultur und Wege im Alb-Donau-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis kommen weitere Natur- und Kulturthemen hinzu. Der Alb-Donau-Kreis ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Bei Schelklingen liegt der Hohle Fels, eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ und der „Geierknochenflöte“. Beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. Hier steht damit ein archäologischer Höhlenschwerpunkt im Vordergrund.
Auch die Klosteranlagen bieten einen anderen Blick auf die regionale Geschichte. Die Klosteranlage Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet und besteht heute hauptsächlich aus Gebäuden im gotischen Stil aus den Jahren 1466 bis 1510. Die Angaben setzen unterschiedliche zeitliche Akzente: die heutige Form Obermarchtals und die Gründung sowie die späteren gotischen Bauwerke in Blaubeuren.
Für Wanderungen im Alb-Donau-Kreis stehen mehrere Streckenlängen zur Wahl: Die 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 km lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ reichen von 1 bis 6 km; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren gedacht. So lassen sich kürzere Wege, Tageswanderungen und eine Mehrtagestour nach dem geplanten Zeitrahmen unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Obermarchtal, Blaubeuren, Neenstetten, Setzingen, Dornstadt, Allmendingen, Ehingen, Ulm.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.