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Emerkingen: Kirchenkunst und Römerturm

Unterkünfte in Emerkingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Emerkingen verbindet sakrale Kunst mit einem zweiten konkreten Besuchsthema, dem Römerturm. Wer hier ein Hotel sucht, kann zunächst die örtlichen Kulturinteressen gewichten und anschließend weitere Themen im Alb-Donau-Kreis einbeziehen. Die folgenden Hinweise helfen dabei, Kunst, Baugeschichte und Bewegung nach ihren jeweiligen Schwerpunkten zu unterscheiden.

Kunst in der Pfarrkirche St. Jakobus - Major

In der Pfarrkirche St. Jakobus - Major befindet sich eine spätgotische Madonna des Dornstadter Meisters aus dem Jahr 1430. An der linken Chorwand befindet sich ein barockes Kreuz aus dem 18. Jahrhundert. Im Chorraum befindet sich außerdem eine Kreuzigungsgruppe, eine 1955 entstandene Kopie eines Altars von Matthias Grünewald. Deckenbilder aus den Evangelien ergänzen die Ausstattung. Hinzu kommt ein seltenes Heiliges Grabbild aus dem 19. Jahrhundert, das die Auferstehung Jesu Christi darstellt.

Die Werke reichen damit von einer spätgotischen Madonna bis zu Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Heilige Grabbild bringt als seltene Darstellung der Auferstehung ein eigenes Bildthema ein; die Evangelienbilder ergänzen die einzelnen Werke an der Decke. Zusammen ergibt sich ein Kirchenkunst-Schwerpunkt, der sich sowohl nach Jahrhunderten als auch nach den dargestellten religiösen Themen betrachten lässt.

Der Römerturm: Besuch nach Rücksprache

Eine Besichtigung des Römerturms ist nach Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung möglich; die Anmeldung muss über das Rathaus der Gemeinde Emerkingen erfolgen. Stimmen Sie den Besuch daher vorab mit dem Rathaus ab und planen Sie den Turm nicht als unangekündigten Termin ein. Fragen Sie bei der Anmeldung nach den Besuchsdetails und bestätigen Sie die Absprachen vor Ihrem Besuch. So ist die erforderliche Rücksprache Teil Ihrer Aufenthaltsplanung.

Kulturgeschichte im Alb-Donau-Kreis

Auch im Alb-Donau-Kreis gibt es eigenständige Kulturthemen mit unterschiedlichen historischen Schwerpunkten. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. In Blaustein gehört das jungsteinzeitliche Steinzeitdorf Ehrenstein zum transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.

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Wer sich für Klosterarchitektur interessiert, findet im Alb-Donau-Kreis weitere Beispiele aus unterschiedlichen Bauzeiten. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet; heute besteht es hauptsächlich aus gotischen Gebäuden aus den Jahren 1466 bis 1510. Die ehemalige Prämonstratenserabtei Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau. Ihre Klosteranlage erhielt zwischen 1686 und 1795 ihre heutige Form. Diese Beispiele erlauben einen Vergleich zwischen prähistorischen Fundstätten und späteren religiösen Bauwerken.

Wandern und Radfahren im Alb-Donau-Kreis

Der Alb-Donau-Kreis ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Für Tageswanderungen gibt es 20 Eiszeitpfade mit Längen von 6 bis 14 Kilometern. Die familienfreundlichen Eiszeitspuren sind mit 1 bis 6 Kilometern kürzer; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren gedacht. So lassen sich die Angebote anhand ihrer Länge und ihres vorgesehenen Tourenformats unterscheiden.

Auch bei den Radtouren variieren die Distanzen deutlich: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 Kilometer lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 Kilometer. Der Radweg „Albtäler“ umfasst 186 Kilometer und trägt eine Vier-Sterne-Auszeichnung. Wer Wander- und Radangebote vergleicht, findet damit konkrete Angaben zu Streckenlängen und Tourenarten; die genannten Angebote gehören zum Alb-Donau-Kreis.

Weitere Reiseziele entdecken: Ballendorf, Laichingen, Schelklingen, Öllingen, Berghülen, Illerrieden, Obermarchtal, Langenau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.

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