Ydø: Deichrouten und Inselgeschichte
Unterkünfte in Ydø
Ydø verbindet Deichlandschaft, Radfahren und Inselgeschichte. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie den Schwerpunkt danach wählen, ob Sie die Gegend auf dem Fahrrad erkunden, zu Fuß nach Albuen wandern oder sich mit der Geschichte der Landgewinnung beschäftigen möchten. Eine Wanderung nach Albuen kann in Ydø beginnen; dort befindet sich ein Campingplatz als Ausgangspunkt. Die Möglichkeiten reichen von einer konkreten Tageswanderung bis zu längeren Abschnitten am Fjord.
Deichrouten und frühere Inseln
Vor der großen Landgewinnung nach der Sturmflut von 1872 war Ydø eine von zehn Inseln im südlichen Nakskow-Fjord. Diese Vorgeschichte lässt sich beim Blick auf die heutige Landschaft mitdenken. Die Munkeruten, auch Digestien genannt, verläuft am Deich entlang des Nakskow-Fjords und führt an den ehemaligen Inseln Ydø, Langø und Vejlø vorbei.
Für Radfahrende verlaufen zwei Routen unterschiedlich: Die regionale Radroute 38 führt am südlichen Teil des Fjords von Nakskov nach Albuen; „Langs fjorden“ nutzt den Deichabschnitt zwischen Nakskov und Albuen und führt anschließend über kleinere Landstraßen zurück nach Nakskov. Die Route „Langs fjorden“ ist in der App Naturlandet ausführlich beschrieben. Die Landschaft des „Forsvundne Ørige“ erleben Sie am besten mit dem Fahrrad von Nakskov nach Albuen entlang der Deichkrone.
Wanderung und Geschichte auf Albuen
Für die Wanderung nach Albuen kann Ihr Auto an der Rampe abgestellt werden; die Wanderung selbst kann auch in Ydø beginnen. Albuen war im Mittelalter ein bedeutender Fischerei- und Handelsplatz und wird erstmals 1416 erwähnt. Das Lodshuset auf Albuen stammt aus dem Jahr 1873 und dient als Naturzentrum und lebendiges Museum. Damit stehen bei einem Ausflug sowohl die Landschaft als auch die Geschichte ihrer menschlichen Nutzung im Blick.
Natur am Fjord
Auch für Naturbeobachtungen gibt es verschiedene Perspektiven. Auf Albuen gibt es einen großen Bestand an Kreuzkröten; bei Ydø quakt der kleine grüne Laubfrosch. Außerhalb der Brutzeit suchen Tausende Gänse und Schwäne auf den Feldern des „Forsvundne Ørige“, die einst Meeresboden waren, nach Nahrung. Der Nakskow-Fjord und die an ihm gelegenen Strandwiesen zählen zu den wichtigsten Rast- und Brutgebieten für Wat- und Wasservögel im Osten Dänemarks. Der Nakskow-Fjord steht unter Natura-2000-Schutz.
Kappel Stubmølle im weiteren Umfeld
Zum weiteren Umfeld gehört die Kappel Stubmølle. Sie wurde um 1730 erbaut und war bis 1935 in Betrieb. Im Sommer ist die Mühle jeden Dienstagnachmittag geöffnet; Mitglieder der Mühlengilde sind dann anwesend und erzählen von ihr. Wenn das Wetter es zulässt, werden die Flügel mit Segeln bespannt und die Mühle betrieben. Für Ihre Planung ist der Unterschied wichtig: Die Öffnung ist auf Dienstagnachmittage im Sommer begrenzt, während der Betrieb der Mühle vom Wetter abhängt.
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