Nichinan: Kulturerbe und Küste
Unterkünfte in Nichinan
Nichinan verbindet historische Orte, Brücken und Kanäle mit Erlebnissen an der Küste. In Obi prägen überlieferte Gebäude und Kulturerbestätten das Bild; am Meer reichen die Möglichkeiten von Kajakfahren bis zum Surfen. Auch Hafengeschichte und eine bekannte Küstenroute gehören zu den unterschiedlichen Themen der Gemeinde. Wenn Sie ein Hotel in Nichinan suchen, können Sie zunächst überlegen, welche Orte und Aktivitäten den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
Obi: historische Gebäude und Handwerk
Das Gebiet Obi wurde als erstes Gebiet Kyūshūs als wichtiges Ensemble traditioneller Gebäude ausgewiesen. In und um die Burg Obi und die Burgstadt sind zahlreiche Kulturerbestätten erhalten. Dazu zählen Samurai-Residenzen, Steinmauern und große Bäume. Obi wird auch „Klein-Kyoto von Kyushu“ genannt. In umgebauten alten Häusern gibt es Unterkünfte und Restaurants – ein Teil des heutigen Angebots verbindet damit die Nutzung älterer Gebäude mit dem historischen Charakter des Gebiets.
Auch der Horikawa-Kanal erzählt von der Geschichte Obi. Das Lehen Obi ließ ihn anlegen, um den Transport von Obi-Zedern effizienter zu gestalten. Der Kanal im Gemeindegebiet von Nichinan ist 1.450 Meter lang. An ihm steht die zweigeschossige Oil Red Brick Hall, ein Ziegellagerhaus aus dem Jahr 1922. In der Halle sind Fotos, Autogramme der Darsteller und Filmplakate zu „Otoko wa Tsurai yo: Torajiro no Seishun“ zu sehen; der Film wurde in der Umgebung der Horikawa-Brücke gedreht.
Die Brücken setzen unterschiedliche architektonische Akzente. Die Horikawa-Brücke wurde im August 1903 als gewölbte Steinbrücke fertiggestellt und dient zugleich als Zugang zum Airaizu-Schrein, der auch Otome-Schrein genannt wird. Die Yume-mi-Brücke besteht aus 120 Jahre altem Obi-Zedernholz und Obi-Stein. Ihre traditionelle Holzverbindung kommt ohne Nägel und andere Metallteile aus. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier sowohl Steinbau als auch eine besondere Holzkonstruktion.
Küste, Meer und Fahrten
An der Küste stehen Aussicht und Aktivitäten im Vordergrund. Der Zugangsweg zum Hauptschrein von Udo Jingu bietet einen Blick auf das Hyūga-Nada-Meer. Am Kap bei Udo Jingu umgeben Felsen unterschiedlicher Formen die Küste und sind kräftiger Brandung ausgesetzt. Eine weitere Orientierung für Fahrten in der Präfektur ist die etwa 100 Kilometer lange Küstenroute von südlich der Stadt Miyazaki bis zum Kap Toi an der Südspitze. Sie zählt zu den beliebtesten Autorouten der Präfektur Miyazaki und ist dem Gebiet der Stadt Nichinan zugeordnet.
Umegahama nahe der Mündung des Hiroto-Flusses ist ein Surfspot mit vergleichsweise hohen Wellen, der sich an erfahrene Surfer richtet. Die Wellenbedingungen variieren mit Wetter und Dünung. In der näheren Umgebung des Reiseziels liegt außerdem der Sakaematsu Beach im Bezirk Nango. Dort können Sie Kajak fahren und dabei Korallen und tropische Fische am Meeresboden betrachten; in der Umgebung gibt es auch Plätze zum Tauchen und Schnorcheln.
Restaurierte Choro-Boote werden bei Veranstaltungen in Nichinan City für öffentliche Fahrten eingesetzt; solche Veranstaltungen finden ungefähr zweimal jährlich statt. Prüfen Sie vor der Reise die Veranstaltungstermine, wenn Sie eine Fahrt einplanen möchten. Einen anderen Akzent setzt das Tenpuku-Stadion, das als Trainingslagerstandort der Hiroshima Toyo Carp genutzt wird.
Den Schwerpunkt der Reise wählen
Für eine Reise mit Interesse an Geschichte und Architektur bieten Obi, die Burgstadt und die Bauwerke am Horikawa-Kanal verschiedene konkrete Anknüpfungspunkte. Wer vor allem die Küste erleben möchte, kann sich an den Ausblicken bei Udo Jingu, den Möglichkeiten am Sakaematsu Beach oder dem Surfspot Umegahama orientieren. Die Themen unterscheiden sich deutlich: historische Gebäude und Brücken stehen neben Meerblick, Wassersport und Fahrten mit restaurierten Booten.
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