Rosh Pinna: Wanderwege, Quellen und Geschichte
Unterkünfte in Rosh Pinna
Rosh Pinna verbindet Wege am Nahal Rosh Pinna mit historischen Orten und Ausstellungen. Der Bach beginnt am Mount Canaan, fließt durch Rosh Pinna und mündet in den Gebirgsjordan. Für die Planung eines Aufenthalts geben die Wanderung und die historischen Themen unterschiedliche Einblicke in den Ort.
Quellen und Wanderwege am Nahal Rosh Pinna
Entlang des Nahal Rosh Pinna fließen ganzjährig mehrere Quellen. Ein Gai Oni und Ein Pina zählen zu ihnen. Bauwerke, die Baron Rothschild Ende des 19. Jahrhunderts um die Quellen errichten ließ, schützen das Wasser vor Diebstahl, Verdunstung und Verschwendung. So stehen die Quellen nicht nur für ein Naturthema: An ihnen lässt sich auch ein konkreter historischer Umgang mit Wasser nachvollziehen.
Die Wanderung im Naturschutzgebiet Nahal Rosh Pinna verbindet verschiedene Eindrücke: saisonale Mandelblüte, Quellen, einen im Winter fließenden Bach, Landschaftsausblicke und historische Erzählungen über die Besiedlung des Hula-Tals im 19. Jahrhundert. Ein Wanderweg folgt einem kurzen Abschnitt des Nahal von den östlichen Hängen des Mount Canaan bis nach Rosh Pinna. Naturbeobachtung und historische Themen gehören damit zu den beschriebenen Inhalten dieser Wanderung.
Der Endpunkt des Wanderwegs liegt am Parkplatz der Siedlung Rosh Pinna, neben dem Friedhof an der Straße Derech HaHalmoniyot. Von dort führen Treppen in die Siedlung, wo Besucher spazieren gehen können. Außerdem verlaufen in Rosh Pinna grüne Wanderwege am Fluss und am Baron-Garten. Wer sich für Wege interessiert, findet so neben der beschriebenen Wanderung weitere grüne Routen an diesen genannten Orten.
Auch die Jahreszeit verändert den Schwerpunkt der Naturwanderung: Die Mandelblüte ist saisonal, der Bach fließt im Winter, während die Quellen entlang des Nahal ganzjährig Wasser führen. Diese Unterscheidung hilft, dauerhafte Wasserstellen von jahreszeitlichen Eindrücken abzugrenzen.
Historische Orte und Ausstellungen
Im Haus Professor Mer gibt es eine Ausstellung über Professor Mer und die Bekämpfung der Malaria sowie ein beispielhaft eingerichtetes Wohnzimmer. Die Ausstellung „So lebten wir“ zeigt Werkzeuge aus dem vergangenen Jahrhundert. Die Themen reichen damit von der Malariabekämpfung bis zu Gegenständen des Alltags. Wenn Sie sich für historische Lebenswelten interessieren, stehen hier verschiedene Ausstellungsschwerpunkte nebeneinander.
In der Shlomo-Ben-Yosef-Höhle gibt es eine audiovisuelle Präsentation über eine Aktion der Betar-Bewegung in Rosh Pinna und über Shlomo Ben-Yosef, der als erster Märtyrer bezeichnet wird. Die Präsentation setzt einen anderen Akzent als die Themen im Haus Professor Mer: Im Mittelpunkt stehen hier eine benannte Aktion und eine historische Person.
Die Alte Synagoge in Rosh Pinna wurde 1882 als erstes öffentliches Gebäude der Siedlung erbaut. Sie ergänzt die Ausstellungen und die Höhle um einen konkreten historischen Bezug zur frühen Entwicklung der Siedlung. Zusammen ergeben die genannten Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit Interesse an Geschichte, Alltag und Natur.
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