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Mi'ilya: Archäologische Zeugnisse und Olivenöltradition

Unterkünfte in Mi'ilya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mi'ilya verbindet archäologische Zeugnisse aus mehreren Epochen mit einer traditionellen Olivenpresse, die weiterhin Öl herstellt. Wenn Sie ein Hotel in Mi'ilya suchen, geben diese Themen dem Reiseziel ein konkretes Profil: Sie können sich mit Siedlungsspuren und historischen Anlagen befassen oder die fortgesetzte Ölherstellung bei El Maazara in den Blick nehmen. Die Beispiele unterscheiden sich auch nach ihrer Zeitstellung: Neben Funden aus römischer Zeit stehen Anlagen aus der Kreuzfahrerzeit und eine bis heute betriebene Herstellungsmethode.

Ausgrabungen und historische Kelleranlagen

Ein Bericht aus dem Jahr 2022 zu einer Ausgrabung in Mi'ilya nennt Siedlungsschichten aus der Kreuzfahrer-, Mamluken- und Osmanenzeit. Eine Zisterne wurde anhand der Funde spätestens in römischer Zeit angelegt. Zu den ausgegrabenen Resten zählt außerdem eine Anlage mit östlichem Flügel (Bereich A) und westlichem Flügel (Bereich B), die als Weinkellerei genutzt wurde. Für die Einordnung lohnt es sich, Zeitstellung und Bauform auseinanderzuhalten: Die Zeitangaben betreffen Siedlungsschichten und Zisterne, während die Flügel die Gliederung der Weinkellerei beschreiben.

Im Keller des Chateau du Roi befinden sich eine kreuzfahrerzeitliche Weinkellerei aus dem 12. Jahrhundert und eine römische Zisterne. Nach dem Essen im Chateau du Roi können Sie die im Keller gefundenen Altertümer besichtigen. Die Weinkellerei und die Zisterne stehen dabei für unterschiedliche Zeitstellungen und Nutzungen.

El Maazara: Olivenöl nach traditioneller Methode

El Maazara setzt einen anderen Akzent. Die 400 Jahre alte, familiengeführte Olivenpresse stellt weiterhin Öl mit einer traditionellen Methode her, bei der ein Esel das Mahlrad antreibt. Anders als bei den ausgegrabenen Anlagen steht hier eine noch praktizierte Herstellung im Mittelpunkt. Wenn Sie die Presse besuchen möchten, klären Sie die Besuchsmöglichkeiten direkt mit dem Betreiber.

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Archäologische Schwerpunkte im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk

Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bewahrt Tel Hazor bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems, das als ausgefeilte, an die geografischen Gegebenheiten angepasste Ingenieurleistung gilt. Im Wassersystem sind drei Meter breite Stufen in die Wände eines senkrechten Schachts gehauen. Der Besuch von Tel Hazor konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor, ein Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Auch die Palastgeschichte umfasst verschiedene Zeitangaben: Ein kanaanäischer Palast wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt; der spätbronzezeitliche Palast gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante. Die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.

Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk setzt Tel Megiddo einen anderen archäologischen Schwerpunkt. Als biblischer Tell bewahrt es bedeutende Überreste einer Stadt mit biblischen Bezügen. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und die dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Aus der Eisenzeit stammt zudem ein orthogonaler Stadtplan, zu dem es in der Levante nur wenige Parallelen gibt. Damit lassen sich Tel Hazor und Tel Megiddo nach unterschiedlichen Themen einordnen: Wasserauffangsystem, Palast und Befestigung in Hazor, religiöse Anlagen und Stadtplanung in Megiddo.

Weitere Reiseziele entdecken: Kfar Blum, Yehud-Monosson, Giv'at Yo'av, Kfar Ruppin, Odem, Kalia Beach, Nir Akiva, Bethlehem.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.

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