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Eschtaol entdecken: Archäologie und Wald im Umfeld

Unterkünfte in Eschtaol

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Eschtaol lohnt es sich, Ortsgeschichte und Ziele im weiteren regionalen Umfeld auseinanderzuhalten. Die archäologischen Funde gehören zum Ort selbst; der Eshta’ol-Wald mit seinen Wegen, historischen Spuren und Rastplätzen ist ein Thema des weiteren Umfelds. So können Sie bei der Reiseplanung entscheiden, ob Sie den Schwerpunkt auf die Funde in Eschtaol oder auf Landschaft und Routen in der Region legen.

Archäologische Funde in Eschtaol

Bei archäologischen Ausgrabungen in Eshta’ol wurden Gebäude freigelegt, die etwa 6.000 Jahre alt sind. Neben einem davon fanden die Ausgrabenden einen bearbeiteten Steinpfeiler, 1,30 Meter hoch und mehrere hundert Kilogramm schwer. Nach Einschätzung der Ausgrabungsleitung deutet der Fund auf einen Kulttempel an diesem Ort hin. Die ungefähre Altersangabe ordnet die Gebäude zeitlich ein; Maße und Gewicht geben dem Pfeiler eine konkrete Dimension. Zusammen bilden beide Angaben unterschiedliche Zugänge zur Ortsgeschichte: eine lange zeitliche Perspektive und ein einzelnes bearbeitetes Objekt.

Waldlandschaft und historische Spuren im weiteren Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Eschtaol erstreckt sich der Eshta’ol-Wald über etwa 12.000 Dunam im nördlichen Teil der Schefela. Er liegt an den Hängen niedriger Hügel, die bis etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel aufragen. Zu den historischen Spuren im Wald zählen in den Fels gehauene antike Kelteranlagen, alte Ölmühlen und Ruinen aus byzantinischer Zeit. Nahe einem Weg sind außerdem Reste eines byzantinischen Kirchenmosaiks zu sehen. Kelteranlagen und Ölmühlen verweisen auf die Verarbeitung von Erzeugnissen; Ruinen und Mosaikreste stehen für weitere historische Spuren aus byzantinischer Zeit.

Routen im weiteren Umfeld

Für die Reiseplanung ist der Unterschied zwischen den beschriebenen Routen hilfreich: Durch den Eshta’ol-Wald verlaufen der Israel National Trail und der Radweg Mayam Le-Yam. Dieser Radweg verbindet Tel Aviv mit Jerusalem. Ein etwa neun Kilometer langer Weg im weiteren Umfeld führt vom Eshta’ol-Picknickplatz an der Straße 44 nach Norden, quert die Burma-Straße und erreicht Neve Shalom. Damit sind für diesen Weg Startpunkt, Richtung, Querung und Ziel benannt, während Mayam Le-Yam als Radweg zwischen zwei Städten beschrieben ist. Prüfen Sie die aktuellen Routenbedingungen vor Ihrer Reise.

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Burma-Straße und Picknickplätze

Die Burma-Straße verbindet einen regionalen Landschaftsbezug mit der Geschichte Jerusalems. Während des Unabhängigkeitskriegs verlief sie im weiteren Umfeld von Eschtaol; über sie brachten Konvois Versorgungsgüter ins belagerte Jerusalem. Ein Aussichtspunkt an der Burma-Straße blickt auf einen Abschnitt dieser Straße. Der Blick bezieht sich auf den Straßenverlauf, während die historische Bedeutung mit den Versorgungskonvois nach Jerusalem verbunden ist.

Am O’Higgins-Picknickplatz im Eshta’ol-Wald gibt es Spielgeräte für Kinder; ihr Zustand kann variieren. Ein Picknickplatz im Wald erinnert an Abraham („Buma“) Goldstein. So stehen eine praktische Platzangabe und eine Gedenkwidmung nebeneinander, ohne dass daraus dieselbe Funktion für beide Plätze folgt.

Weitere Reiseziele entdecken: Gornot Hagalil, Kirjat Ono, Sde Tzvi, Nachscholim, Mikhmoret, Nazaret, Nov, Ka'abiyye-Tabbash-Hajajre

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.

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