Evron entdecken: Museen, Touren und Geschichte
Unterkünfte in Evron
Zu den lokalen Themen zählen Sammlungen aus der frühen Siedlungszeit, archäologische Funde, die Geschichte von Bewachung und Sicherheit sowie eine Tour zur Stromerzeugung und eine Radtour. Die Themen und Touren unterscheiden sich in Inhalt und Format; so können Sie entscheiden, ob Kultur, Geschichte oder Bewegung den Ausschlag geben soll.
Museen und Geschichte in Evron
Das Museum „Kibbutz Shel Pa’am“ zeigt eine vielfältige Sammlung von Gegenständen aus der frühen Siedlungszeit. Mit dem Archäologischen Museum und Garten in Evron sind Funde von Spuren früher Besiedlung, Werkzeugen, Tierknochen, einem Stoßzahn eines urzeitlichen Elefanten und einem antiken Mosaikboden verbunden. Die beiden Museen bieten damit unterschiedliche Blickwinkel: Das eine setzt auf eine Sammlung von Gegenständen aus der frühen Siedlungszeit, beim anderen stehen archäologische Funde im Mittelpunkt.
Im Evron Pillbox Museum geht es um Bewachung und Sicherheit. Zum Museum gehören ein Wachposten, ein Suchscheinwerfer, Waffen und Kommunikationsanlagen, die von den Nachtwächtern und Sicherheitskräften des Kibbuz genutzt wurden. Das Naaman Factory Museum zeigt Porzellanwerkzeuge und -produkte sowie Exponate und Gegenstände, die im Naaman-Werk hergestellt wurden. Besuche des Evron Pillbox Museum und des Naaman Factory Museum können nach vorheriger Vereinbarung in das Evron Circuit aufgenommen werden.
Auch Country Gan Evron ist ein eigener Bezugspunkt im Kibbuz: Der Country Club steht Mitgliedern von außerhalb offen. Die Mitgliedschaft ist dabei der Rahmen des Angebots; sie ist nicht mit einem allgemeinen Publikumseintritt gleichzusetzen.
Touren und Radtour
Die Tour „Green Electricity“ beginnt mit einem Treffen im Kibbuz Evron. Von dort führt sie mit einem Fahrzeug zu einer Stromerzeugungsstation an einer Mülldeponie. Die Tour setzt eine vorherige Abstimmung voraus. Eine Radtour führt von Evron nach Rosh HaNikra und zurück. Die beiden Unternehmungen unterscheiden sich klar in ihrem Format: Bei der ersten gehört die Fahrt mit einem Fahrzeug zum Ablauf, die zweite ist eine Radroute mit benanntem Ziel und Rückweg.
Archäologische Themen im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bilden Tel Hazor und Tel Megiddo eigenständige archäologische Themen. Beide sind biblische Tells mit bedeutenden Überresten von Städten mit biblischen Bezügen, ihre besonderen Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch. In Tel Hazor konzentriert sich der Besuch auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehört Salomos Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Der kanaanäische Palast aus der Spätbronzezeit wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt und gilt als der aufwendigste in Israel sowie als einer der bedeutendsten der Levante.
Tel Hazor bewahrt außerdem bedeutende Überreste eines unterirdischen Wasserauffangsystems. Es steht für eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung; in die Wände des senkrechten Schachts sind drei Meter breite Stufen gehauen. Auch die Befestigungsanlagen haben einen besonderen Stellenwert: Sie gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
In Tel Megiddo liegt ein anderer Akzent auf Tempelanlagen und Stadtplanung. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist hinsichtlich der Zahl ihrer Tempel, der Kontinuität des Kultbetriebs und der dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. Der Vergleich mit Tel Hazor macht damit unterschiedliche archäologische Themen sichtbar: dort unterirdische Wasserspeicherung, Befestigungen und Torbau, hier Tempelanlage und Stadtplan.
Der Nationalpark Tel Hazor ist aus nördlicher und südlicher Richtung über die Straße 90 in Richtung Ayelet Hashahar erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die Navigation.
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