Bustan Hagalil: Mosaikkunst und Atelierarbeit
Unterkünfte in Bustan Hagalil
Für eine Reise nach Bustan Hagalil sind zwei Ebenen hilfreich: kulturelle Bezüge im Ort selbst und archäologische Themen im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk. Wenn Sie Hotels in Bustan Hagalil suchen, können Sie diese Schwerpunkte getrennt gewichten. Zu den örtlichen Kulturthemen zählen die Mosaikarbeiten der Künstlerin Sara Perlman und Hasi Navehs Atelier; Tel Hazor und Tel Megiddo sind archäologische Beispiele aus dem übergeordneten Nordbezirk.
Mosaikkunst und Atelierarbeit in Bustan Hagalil
Werke der Mosaikkünstlerin Sara Perlman werden in ihrem Atelier, ihrem Haus und ihrem Hof in Bustan Hagalil ausgestellt. Die Arbeiten sind damit an mehrere Orte im Umfeld der Künstlerin gebunden. Als kultureller Schwerpunkt steht hier Mosaikkunst im Vordergrund, während Hasi Navehs Atelier eine andere kreative Richtung eröffnet.
Bei einer Künstlerbegegnung in Hasi Navehs Atelier lernen Teilnehmende das Atelier sowie traditionelle und moderne Patchworkkunst kennen. Ein großer Tisch lädt dort zu gemeinsamer, professioneller kreativer Arbeit ein. Stimmen Sie die Arrangements für eine Künstlerbegegnung vor dem Besuch mit dem Atelier ab. Für Ihre Interessenwahl stehen so ausgestellte Mosaikarbeiten und eine Atelierbegegnung mit Patchworkkunst als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander.
Ein Betonturm westlich des Ortes
Im näheren Umfeld, am Meeresufer westlich von Bustan Hagalil, steht ein Betonturm, der zu einem System zur U-Boot-Erkennung gehörte. Dieser Ortsbezug unterscheidet sich von den Kunstthemen im Ort: Der Turm verweist auf ein früheres technisches System, Mosaike und Atelierarbeit auf künstlerische Arbeiten und kreative Praxis.
Archäologische Themen im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk
Tel Hazor bietet einen anderen historischen Schwerpunkt. Der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu den benannten Bauteilen zählt Salomos Tor, ein Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. Ein kanaanäischer Palast wurde im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt. Ein Palast aus der Spätbronzezeit wird als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante beschrieben. So stehen bei Tel Hazor Bauformen und die Geschichte der Könige von Hatsor neben der Orientierung auf die Oberstadt.
Auch das unterirdische Wasserauffangsystem gehört zu den markanten Themen Tel Hazors: Es stellt eine ausgefeilte, an die Geografie angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung dar. Ein ausgegrabener senkrechter Schacht ist 45 Meter tief; in seine Wände sind drei Meter breite Stufen gehauen. Die Befestigungsanlagen von Tel Hazor gelten als das beste Beispiel ihrer Art im Gebiet von der Südtürkei bis zum nördlichen Negev.
Tel Megiddo setzt andere Akzente. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und die dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Der rechtwinklige Stadtplan aus der Eisenzeit hat in der Levante nur wenige Parallelen. Tel Megiddo gehört außerdem zu den drei Tells, die bedeutende Überreste von Städten mit biblischen Bezügen bewahren und eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Tel Hazor ist ebenfalls ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen. Die beiden archäologischen Themen unterscheiden sich damit in den hier hervorgehobenen Merkmalen: In Tel Hazor stehen unter anderem Wasserspeicherung, Befestigungen und Palastbauten im Blick, in Tel Megiddo Tempelanlage und Stadtplan.
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