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Shtula: Woodland Trail, Rahab-Höhle und Talking Walls

Unterkünfte in Shtula

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Planung für Shtula lassen sich zwei unterschiedliche Schwerpunkte unterscheiden: Route 3 des Shtula Woodland Trail und das Projekt „Talking Walls“. Eine Wanderung und die Projektgeschichte sprechen unterschiedliche Interessen an; die Route lässt sich anhand von Verlauf, Streckenangaben und Fahrzeugbedarf einordnen.

Route 3: Wald, Strecke und Planung

Route 3 des Shtula Woodland Trail beginnt in Shtula, verläuft durch den oberen Nahal Betzet und endet am Sarnim Picnic Area. Es handelt sich um eine lineare Route: Zuerst ist sie schwarz, danach blau markiert. Die Streckenangabe nennt etwa 2 km für die Wanderung beziehungsweise etwa 1 km bis zur Straßenkurve; für die Route sind zwei Fahrzeuge erforderlich. Länge, Endpunkt und Fahrzeugbedarf gehören daher zusammen, wenn Sie die Tour planen. Markierungen und Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.

Der Trail verläuft durch entwickeltes mediterranes Waldland, das ganzjährig grün ist und zahlreiche Pflanzen- und Tierarten beherbergt, darunter auch seltene Arten. Welche Arten sich beobachten lassen, kann variieren.

Rahab-Höhle und Waldland

Nach etwa 300 m sind vom Weg aus durch einen Drahtzaun hindurch Bäume und eine Bodenöffnung zu sehen, die als Rahab-Höhle bezeichnet wird. Die Höhle gilt als tiefste unterirdische Hohlform Israels.

Talking Walls: eine kulturelle Perspektive

Das Projekt „Talking Walls“ in Shtula brachte Einwohner des Ortes, Schüler regionaler Gymnasien und Graffiti-Künstler aus aller Welt zusammen. So unterscheiden sich die Themen, die sich mit Shtula verbinden: eine konkrete Wanderstrecke auf der einen und ein Kunstprojekt mit Beteiligten aus dem Ort, der Region und anderen Teilen der Welt auf der anderen Seite.

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Weitere archäologische Themen im Nordbezirk

Im übergeordneten Reiseziel Nordbezirk bieten Tel Hazor und Tel Megiddo eine archäologische Perspektive. Tel Hazor ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen; der Besuch konzentriert sich auf die Oberstadt. Zu Tel Hazor gehören Salomos Tor, ein Tor mit sechs Kammern und zwei Türmen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., sowie ein kanaanäischer Palast, der im 14. und 13. Jahrhundert v. Chr. von den Königen von Hatsor genutzt wurde. Der spätbronzezeitliche Palast gilt als der aufwendigste in Israel und als einer der bedeutendsten der Levante.

Auch die Wassertechnik gehört zu den Themen von Tel Hazor. Der ausgegrabene Schacht ist 45 Meter tief. Das unterirdische Wasserauffangsystem steht für eine ausgefeilte, geografisch angepasste Ingenieurleistung zur Wasserspeicherung; in den Wänden seines senkrechten Schachts sind drei Meter breite Stufen eingehauen. Die archäologischen Einzelheiten reichen damit von einem Tor und einem Palast bis zu einer Anlage zur Wasserspeicherung.

Auch Tel Megiddo liegt im Nordbezirk. Es ist ein biblischer Tell mit bedeutenden Überresten einer Stadt mit biblischen Bezügen und gehört zu den drei Tells, die eng mit Ereignissen aus der Bibel verbunden sind. Die Tempelanlage aus der frühen Bronzezeit ist durch die Zahl ihrer Tempel, die Kontinuität des Kultbetriebs und die dokumentierten rituellen Aktivitäten außergewöhnlich. Ein weiterer Schwerpunkt ist der orthogonale Stadtplan aus der Eisenzeit, für den es in der Levante nur wenige Parallelen gibt. So stehen in Tel Megiddo Tempelanlage und Stadtplanung im Vordergrund, während Tel Hazor unter anderem mit Palastgeschichte und Wassertechnik verbunden ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Kerem Ben Zimra, Bet Sheʼan, Hurfeish, Kabri, Bet Oren, Jabneel, Shefer, Ka'abiyye-Tabbash-Hajajre

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Israel.

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