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Mbweni entdecken

Unterkünfte in Mbweni

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mbweni erschließt sich über mehrere historische Stationen: den Erwerb eines Grundstücks für die Missionsarbeit, die Gründung einer Siedlung und die Geschichte einer Schule. Außerdem ist Mbweni mit zwei touristischen Attraktionen verbunden: den Mbweni Ruins und botanischen Gärten. Wenn Sie diese Orte besuchen möchten, klären Sie den aktuellen Zugang vorab.

Geschichte von Mbweni

Am 8. September 1870 kaufte Bischof Tozer, der von 1863 bis 1873 Bischof von Sansibar war, für die Universities’ Mission to Central Africa (UMCA) in Mbweni ein etwa 30 Acres großes Grundstück. Es sollte die Missionsarbeit in Shangani, Zanzibar Town, erweitern. Anfang 1874 wurde in Mbweni eine Siedlung für befreite, zuvor versklavte Menschen gegründet. Die beiden Daten markieren verschiedene Vorgänge: Der Kauf des Grundstücks ging der Siedlungsgründung um gut drei Jahre voraus.

Die Mbweni St. Mary’s School entstand aus einem alten arabischen Haus, das renoviert und erweitert wurde, um eine Mädchenschule für die Bildung ehemaliger versklavter Menschen einzurichten. Eröffnet wurde die Schule am 1. September. Zeitweise war sie ein von Schwestern der UMCA geführtes Kloster; 1920 wurde sie geschlossen. So umfasst die Schulgeschichte sowohl die Umgestaltung des bestehenden Hauses für Bildungszwecke als auch eine spätere Nutzung durch die Schwestern.

Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte zur Wahl: die Geschichte der Missionsarbeit, die Siedlungsgründung und die Schule oder die Mbweni Ruins und botanischen Gärten. Wenn Sie nach einem Hotel in Mbweni suchen, können diese Themen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts einzugrenzen.

Zanzibar Urban/West: Stone Towns Stadtbild

Im übergeordneten Reiseziel Zanzibar Urban/West ist Stone Town eine Swahili-Küstenhandelsstadt und ein bekanntes Touristengebiet in Zanzibars Urban West Region. Das historische Stadtbild umfasst schmale, verwinkelte Straßen, Gruppen niedriger Gebäude und große Herrenhäuser an der Meerseite. Zusammen mit Freiflächen bilden diese Elemente eine städtische Siedlung, die den langjährigen Handel zwischen den afrikanischen und asiatischen Küsten widerspiegelt.

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Auch die Bauweise prägt Stone Towns architektonisches Bild: Die Gebäude bestehen überwiegend aus Korallenkalkstein und Mangrovenholz. Das Holz ist in dickem Kalkmörtel gefasst; anschließend wurden die Häuser verputzt und gekalkt. Bauweise und Stadtplanung spiegeln Swahili-, indische, arabische und europäische Einflüsse wider. In den zweistöckigen Häusern liegen lange, schmale Räume um offene Innenhöfe; schmale Korridore führen zu ihnen. Aufwendig geschnitzte doppelte „Zanzibar“-Türen prägen die Außenfassaden.

Zu den bedeutenden Gebäuden Stone Towns aus dem 18. und 19. Jahrhundert zählen das Old Fort, das House of Wonders, das Old Dispensary, die St. Joseph’s Roman Catholic Cathedral und die Christ Church Anglican Cathedral. Ebenfalls dazu gehören die Residenz von Tippu Tip, die Malindi Bamnara Mosque, Jamat Khan, der Royal Cemetery sowie Hamamni und weitere persische Bäder. Das House of Wonders wurde als großer Zeremonialpalast für Sultan Barghash erbaut; Jamat Khan entstand für die Ismaili-Gemeinschaft. Die Christ Church Anglican Cathedral erinnert an David Livingstones Arbeit zur Abschaffung des Sklavenhandels und steht am Ort des letzten Sklavenmarkts.

Weitere Reiseziele entdecken: Fumba, Selem, Grave Island, Sansibar-Stadt, Bububu

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zanzibar Urban/West.

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