Nordmatabeleland entdecken
Unterkünfte in Nordmatabeleland
Für die Reiseplanung in Nordmatabeleland stehen mehrere unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Safari und saisonale Naturbeobachtung im Hwange-Nationalpark, Landschaft im abgelegenen Chizarira-Nationalpark, Fischerei, Boote und Kultur in Binga sowie Aktivitäten an den Victoriafällen. Bei der Suche nach Hotels hilft es, zuerst festzulegen, welche dieser Interessen Ihre Reise prägen soll. So können Sie Ihre Suche an den Erlebnissen ausrichten, die Ihnen besonders wichtig sind.
Safari und Jahreszeiten in Hwange
Der Hwange-Nationalpark ist für Vogelbeobachtung bekannt. November bis April gelten dafür als beste Zeit, wenn Zugvögel aus Europa und Nordafrika zurückkehren. Eine andere saisonale Perspektive bietet die Trockenzeit: Dann ziehen die Wasserstellen des Parks Elefanten an, die sich dort in eindrucksvoller Konzentration versammeln. Für Ihre Planung ist der Vergleich hilfreich, denn Vogelbeobachtung und Elefantenkonzentration sind mit unterschiedlichen Zeiträumen verbunden. Im Hwange-Nationalpark werden außerdem Wandersafaris und Pirschfahrten angeboten. Damit stehen zwei unterschiedliche Safariarten neben den saisonalen Beobachtungsschwerpunkten.
Landschaft und weitere Aktivitäten
Der abgelegene Chizarira-Nationalpark umfasst 2.000 Quadratkilometer. Schluchten, Plateaus und Überschwemmungsebenen prägen seine Landschaft. Während Hwange mit Safariarten und saisonaler Tierbeobachtung verbunden ist, lässt sich Chizarira anhand seiner Ausdehnung und Geländeformen einordnen. Dieser Vergleich hilft Ihnen, unterschiedliche Naturthemen für Ihre Reise abzuwägen, ohne beide Nationalparks auf denselben Schwerpunkt zu reduzieren.
Am westlichen Ende des Südufers des Lake Kariba liegt Binga als Fischerei-, Boots- und Kulturzentrum. Das Binga Cultural Village und das Batonga Museum bieten Besuchern die Möglichkeit, mehr über Kultur zu erfahren. So kommt neben Natur und Safari ein eigener kultureller Akzent hinzu. An den Victoriafällen werden Bungee-Jumping und Abseilen angeboten. Wenn Sie eine dieser Aktivitäten fest einplanen möchten, prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit vor der Reise.
Historische Bezugspunkte im weiteren Reiseziel Simbabwe
Über Nordmatabeleland hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Simbabwe weitere historische Bezugspunkte. Die Ruinen von Great Zimbabwe zeugen von der untergegangenen Shona-Zivilisation zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert. Die im Ruinenbereich gefundenen Zimbabwe Birds aus Speckstein verweisen auf die Nutzung der Stätte als Kultstätte von der Antike bis in die Gegenwart. Khami war die Hauptstadt der Torwa-Dynastie, die zwischen 1450 und 1650 aus dem Zerfall des Königreichs Great Zimbabwe hervorging. Khami besitzt zudem die längste verzierte Mauer der gesamten Subregion. Great Zimbabwe und Khami setzen damit unterschiedliche historische Akzente: auf der einen Seite die Shona-Zivilisation und die fortdauernde Kultstättennutzung, auf der anderen die Torwa-Dynastie und die verzierte Mauer.
Landschaft und Tierwelt im weiteren Simbabwe
Auch das Welterbegebiet Mana Pools, Sapi und Chewore gehört zum übergeordneten Reiseziel Simbabwe. Im Norden wird es vom Sambesi begrenzt, im Süden von einer steilen, mehr als 1.000 m über dem Talboden aufragenden Steilstufe. Während der trockenen Wintermonate ziehen jedes Jahr Elefanten, Büffel, Zebras, Wasserböcke, weitere Antilopen sowie Löwen und Hyänen in das Gebiet. Dort wurden mehr als 450 ansässige und ziehende Vogelarten erfasst. Der Mana-Pools-Nationalpark in Simbabwe ist außerdem Lebensraum für zahlreiche Säugetiere, mehr als 350 Vogelarten und aquatische Wildtiere.
Weitere Reiseziele entdecken: Hwange, Mashonaland West, Manicaland.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Simbabwe.