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Uis: Brandberg und Felskunst

Unterkünfte in Uis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uis liegt in der Erongo-Region im Nordwesten Namibias. Wer für eine Reise nach Uis ein Hotel sucht, kann das nähere Umfeld anhand von zwei prägenden Themen einordnen: dem Brandberg als markantem Landschaftselement und der dortigen archäologischen Felskunst. Das Uis Information Centre ist ein Tourismusprojekt für Besucher der Umgebung von Uis. Es gab Auskunft über die Gegend, insbesondere über den Brandberg, die Daureb Mountain Guides und geführte Wanderungen zu den San-Malereien, darunter zur berühmten White Lady.

Brandberg: Landschaft und Felskunst

Der Brandberg ist Namibias höchster Berg und hebt sich von den ansonsten flachen Schotterebenen der zentralen Namib-Wüste ab. Der große, nahezu kreisförmige Inselberg erhebt sich mehr als 1.800 Meter über die umliegenden Ebenen; sein höchster Gipfel erreicht 2.573 Meter. Die Angaben beschreiben unterschiedliche Höhenbezüge: den Anstieg aus der Ebene und die Höhe des Gipfels. Am Brandberg wurden mehr als 120 archäologische Fundstätten erfasst. Dort gibt es außerdem mehr als 43.000 prähistorische Felsmalereien. Felsgravuren und Felsmalereien stehen am Brandberg in engem Zusammenhang. Dabei bezeichnen die beiden großen Zahlen Verschiedenes: erfasste Fundstätten und prähistorische Bilder.

Geführte Wanderungen und längere Touren

Örtliche Tourguides bieten geführte Wanderungen zum Brandberg mit Erläuterungen zur lokalen Umwelt und Felskunst an; längere Trekkingtouren und Übernachtungscamps gibt es auf Anfrage. Die Formate unterscheiden sich damit zwischen einer geführten Wanderung mit thematischen Erläuterungen und einem längeren Trekkingangebot. Klären Sie die aktuellen Arrangements vor der Reise.

Erongo als größerer Reiserahmen

Im übergeordneten Reiseziel Erongo liegt auch das Cape Cross Seal Reserve. Es schützt die weltweit größte Brutkolonie von Kap-Pelzrobben. Während der Brutzeit im November und Dezember halten sich dort schätzungsweise bis zu 210.000 Tiere auf; dieser saisonale Höchstwert kann von Jahr zu Jahr variieren. Cape Cross hat daneben einen historischen Bezug: Der portugiesische Seefahrer Diego Cão landete 1486 dort und errichtete ein steinernes Padrão. Eine Nachbildung ist sichtbar; das Gebiet einschließlich einer zweiten Nachbildung ist als National Heritage Site ausgewiesen. Da sich der sichtbare Zustand ändern kann, empfiehlt sich vor einem Besuch eine Bestätigung des aktuellen Stands. Ein Steg erleichtert dort die Beobachtung der Robben; prüfen Sie vorab seinen aktuellen Zustand.

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Ebenfalls im größeren Reiseziel Erongo liegt Omandumba. Seit 2008 kann dort das Living Museum der Ju/'Hoansi-San (auch als Bushmen bezeichnet) besucht werden. Zu einem Besuch gehören Vorführungen traditioneller Tänze und Rituale sowie Spiele. Im Vergleich zu den prähistorischen Felsbildern am Brandberg stehen hier Vorführungen und Spiele im Besuchsprogramm.

Weitere Reiseziele entdecken: Uigaran, Cape Cross, Omaruru, Langstrand, Rand Rifles, Rossing, Walfischbucht, Usakos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erongo.

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