Uigaran: Felskunst und Kultur im Umfeld
Unterkünfte in Uigaran
So können Sie die Besuchsangebote rund um Omandumba von den regionalen Zielen unterscheiden, die einen größeren geografischen Rahmen bilden.
Felskunst und Kultur nahe Uigaran
Auf der Omandumba Farm können Felsmalereien im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Zu den Motiven zählen ein Bienenschwarm, ein Boot und eine Korbträgerfigur. Die Besichtigung ist an eine geführte Tour gebunden.
Ein Buschspaziergang im Erongo führt ebenfalls zu Felsmalereien, richtet den Blick aber zugleich auf zahlreiche Pflanzen und ihre Verwendung. Die Felskunst ist die gemeinsame Klammer; der zusätzliche Pflanzenfokus macht den Spaziergang zu einem anderen inhaltlichen Zugang als die Touren auf der Farm.
Auf Omandumba gibt es seit 2008 das Living Museum der Ju/'Hoansi-San. Besucherinnen und Besucher können bei der Herstellung von Schmuck, Medizin sowie Pfeilen und Bögen mitwirken. Zum Besuch gehören Vorführungen traditioneller Tänze und Rituale sowie Spiele. Das Programm verbindet praktische Beteiligung mit Vorführungen und Spielen und unterscheidet sich damit sowohl von der Betrachtung der Felsmalereien als auch vom Pflanzenfokus des Buschspaziergangs.
Erongo: Landschaften und historische Orte
Im übergeordneten Reiseziel Erongo liegt das Cape Cross Seal Reserve, ein Schutzgebiet für die weltweit größte Brutkolonie von Kap-Pelzrobben. Während der Brutzeit im November und Dezember halten sich dort Schätzungen zufolge bis zu 210.000 Tiere auf; der saisonale Höchstwert kann von Jahr zu Jahr variieren. Ein Steg erleichtert die Beobachtung der Robben. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Zustand dieser Einrichtung.
Cape Cross hat auch einen historischen Bezug: Der portugiesische Seefahrer Diego Cão landete dort 1486 und errichtete ein steinernes Padrão. Eine Nachbildung ist heute sichtbar; das Gebiet einschließlich einer zweiten Nachbildung ist als National Heritage Site ausgewiesen.
Zu den Naturdenkmälern im Nordwesten der Erongo-Region zählen der Brandberg, die charakteristisch geformten Spitzkoppe Mountains und der sehr alte Messum-Krater. Die Spitzkoppe wird oft „Matterhorn Namibias“ genannt und ist fast 700 Millionen Jahre alt. Ihr höchster Punkt erreicht 1.784 Meter über dem Meeresspiegel und liegt rund 700 Meter über der umliegenden Ebene. Die beiden Höhenangaben beschreiben unterschiedliche Vergleiche: die absolute Höhe über dem Meer und den ungefähren Höhenunterschied zur Ebene.
Im Dorob-Nationalpark in der Erongo-Region liegen Henties Bay und Swakopmund sowie der Weiler Wlotzkasbaken. Auch der Dünenstreifen zwischen Swakopmund und Walvis Bay gehört zu diesem Park. Ein Teil des Namib-Naukluft-Parks liegt im Süden der Erongo-Region; der übrige Teil erstreckt sich in die Regionen Hardap und Karas. Damit reichen die regionalen Schutzgebiete über unterschiedliche Landschaftsräume und Verwaltungsregionen hinweg.
Zu den Ramsar-Vogelschutzgebieten in Erongo gehören die Walvis Bay Lagoon und Sandwich Harbour. Sandwich Harbour liegt etwa 30 Kilometer südlich von Walvis Bay. Diese ungefähre Lageangabe hilft, die beiden ausgewiesenen Gebiete geografisch auseinanderzuhalten; sie beschreibt keine Entfernung von Uigaran.
Weitere Reiseziele entdecken: Karibib, Henties Bay, Rossing, Rand Rifles, Usakos, Swakopmund, Uis, Omaruru
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erongo.