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Casablanca entdecken

Unterkünfte in Casablanca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Casablanca vereint Architektur, Stadtgeschichte und Kunst. In der Innenstadt prägen breite Boulevards und weitläufige Plätze das Bild; die Medina und das Habous-Viertel stehen für unterschiedliche historische Bezüge. Dazu kommen markante Einzelbauten und die Villa des Arts. Wenn Sie ein Hotel in Casablanca suchen, können Sie zunächst überlegen, welche dieser Seiten der Stadt Ihren Aufenthalt besonders prägen soll.

Boulevards und besondere Bauwerke

In der Innenstadt säumen Art-déco-Gebäude die weitläufigen Plätze. Die breiten Boulevards und diese Architektur erinnern an die frühere Kolonialherrschaft. So können Sie den Blick nicht nur auf einzelne Häuser richten, sondern auch auf das Zusammenspiel von Straßenräumen, Plätzen und Gebäuden. Dieser städtische Maßstab ergänzt die Beschäftigung mit einzelnen architektonischen Besonderheiten.

Ein Beispiel maurischer Architektur ist die Mahkama du Pacha, auch Pacha du Habous genannt. Das traditionelle marokkanische Gerichtsgebäude zeichnet sich durch elegante Bögen und feine Verzierungen aus. Bei den Bauten am Boulevard Mohammed V stehen andere Formen im Blick: Die Bourse du Commerce und Maroc Soir werden als markant beschrieben; ihre Formen gelten als rund oder imposant. Der Vergleich führt von den Bögen und Ornamenten der Mahkama zu den charakteristischen Formen dieser beiden Gebäude.

Beim Bessonneau-Gebäude, bekannt als Lincoln Hotel nach dem dort untergebrachten Hotel, liegt der Schwerpunkt auf einer weiteren architektonischen Verbindung. Laut Beschreibung war es das erste Beispiel für die Kombination eines monumentalen, düsteren europäischen Baukörpers mit feiner marokkanischer Architektur und Ornamentik. Damit ergänzt das Gebäude die anderen Beispiele um eine Verbindung unterschiedlicher architektonischer Ausdrucksweisen.

Medina und Habous: unterschiedliche historische Bezüge

Die Medina von Casablanca wurde nach dem Erdbeben von 1755 wiederaufgebaut und gilt deshalb als jüngste Medina des Landes. Der Wiederaufbau ist ein konkreter zeitlicher Bezugspunkt, wenn Sie sich für die Geschichte der Viertel interessieren. Die Einordnung als jüngste Medina bezieht sich auf den Vergleich innerhalb des Landes.

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Das Habous-Viertel, auch neue Medina genannt, entstand zwischen 1918 und 1955, um den Zuzug von Migranten aus ganz Marokko aufzunehmen. Im historischen Viertel verbinden sich verwinkelte Straßen, maurische Architektur und geschäftiges Alltagsleben. Zusammen zeigen Medina und Habous unterschiedliche historische Linien: Beim einen steht der Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 1755 im Vordergrund, beim anderen die Entstehungszeit zwischen 1918 und 1955 und der genannte Zweck, den Zuzug aufzunehmen.

Kunst und Fortbewegung

Die Villa des Arts ergänzt die Architekturthemen um Kunst und Veranstaltungen. Besucher können dort Gemälde, Skulpturen und Installationen entdecken sowie an Treffen und Aufführungen teilnehmen. Damit bietet sie einen anderen kulturellen Schwerpunkt als die Betrachtung von Bauwerken und Vierteln. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie bitte vorab die aktuellen Zugangsmöglichkeiten.

Der Betreiber beschreibt Casatramway und Casabusway aktuell als Möglichkeiten zur Fortbewegung innerhalb Casablancas; Angaben zum Netz können sich ändern. Wenn Sie mehrere der genannten Themen in Ihre Planung aufnehmen, gehört auch die Orientierung innerhalb der Stadt dazu. Prüfen Sie vor einer Fahrt die aktuellen Angaben des Betreibers.

Weitere Reiseziele entdecken: Mohammedia, Aïn Harrouda, Dar Bouazza, El Mansouria, Bouskoura, Ben Yakhlef, Nouaceur, Mediouna

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grand Casablanca.

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