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Fès entdecken: Medina und Geschichte

Unterkünfte in Fès

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fès lässt sich über die Gassen der Medina und die Stadtgeschichte entdecken. Besucher können durch die Gassen der kaiserlichen Medina spazieren; Bab Boujloud gilt als einfachster Zugang. Vom Umfeld der Medina aus ist in der Ferne das Minarett der Moschee Karaouiyine zu sehen. Tor und Fernblick setzen unterschiedliche Akzente: Das eine führt zur Medina, das andere richtet den Blick auf ein Minarett. Für Ihre Reiseplanung können Sie diese Aspekte getrennt betrachten.

Die Medina und ihre Geschichte

Die Medina von Fès gilt als älteste und größte Medina Marokkos. Sie bewahrt die Erinnerung an die Hauptstadt, die die Idrisiden-Dynastie zwischen 789 und 808 n. Chr. gründete. Auch die Beschreibung der ursprünglichen Stadt gibt einen konkreten Einblick in ihre historische Struktur: Fès bestand aus zwei großen befestigten Vierteln, die durch den Fez-Wadi getrennt waren, den Ufern der Andalous und der Kaïrouanais. Die Gründung der Hauptstadt und die Gliederung der ursprünglichen Stadt sind dabei zwei unterschiedliche Aspekte ihrer Geschichte. Wenn Sie sich für die Entwicklung von Städten interessieren, bietet diese Unterscheidung einen zeitlichen und einen räumlichen Bezugspunkt.

Eine weitere historische Perspektive eröffnet der Place de Bab Makina. Dort fanden früher die offiziellen Zeremonien des Königspalasts statt. Anders als die Geschichte der Gründung und der befestigten Viertel geht es hier um die frühere Funktion eines bestimmten Platzes. So stehen in Fès verschiedene historische Themen nebeneinander: die Entstehung der Hauptstadt, die ursprüngliche Stadtstruktur und die einstigen Zeremonien des Königspalasts.

Das Musée Nejjjarine und seine Sammlung

Das Musée Nejjjarine, auch Musée du bois de Fès genannt, wurde 1998 eröffnet. Es befindet sich in einer Herberge aus dem 18. Jahrhundert. Diese wurde ursprünglich erbaut, um Händler mit Luxuswaren auf dem Weg nach Fès zu verpflegen und zu beherbergen. Die Geschichte des Gebäudes bietet damit einen eigenen Zugang zum Museumsthema: Neben den ausgestellten Gegenständen ist auch die frühere Funktion der Herberge Teil des historischen Zusammenhangs.

Die Sammlung umfasst traditionelle Holzgegenstände wie Werkzeuge, Möbel und Musikinstrumente. Außerdem werden die Türen der Medersa Bou Inania gezeigt. Die Exponate erstrecken sich über drei Etagen. Für Ihre thematische Auswahl ergeben sich so zwei verschiedene Anknüpfungspunkte: die Holzgegenstände und die Geschichte des Gebäudes als Herberge. Die Objekte geben dem Museumsbesuch einen Schwerpunkt, während die frühere Nutzung des Hauses den Blick auf die Geschichte des Handels mit Luxuswaren auf dem Weg nach Fès lenkt.

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Markt und Sport als weitere Themen

Auf dem Markt El Henna in Fès werden Produkte angeboten, die marokkanische Frauen für die Schönheitspflege verwenden. Damit kommt zu den historischen und musealen Themen ein Markt mit einem eigenen Bezug zu Pflegeprodukten hinzu. Wenn Sie sich dafür interessieren, können Sie El Henna als einen anderen thematischen Schwerpunkt neben der Medina und dem Musée Nejjjarine betrachten.

Auch Golf gehört zu den in Fès hervorgehobenen Sportarten. Das ist ein anderer Zugang zur Stadt als die Beschäftigung mit ihrer Geschichte oder den Museumsgegenständen. Wenn Sie bei Ihrer Reiseplanung neben kulturellen Themen auch Sport berücksichtigen möchten, können Sie Golf als einen weiteren in Fès hervorgehobenen Aspekt einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ville Nouvelle, El Adergha, Sefrou, Sidi Harazem, Caïd Bou Malla, Boulemane, El Ksabi, Imouzzer Kandar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fès-Boulemane.

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