Central Region: Regenwald, Forts und Feste
Unterkünfte in Central Region
Die Central Region Ghanas bietet unterschiedliche Akzente für eine Reise: Regenwald, Küstenlandschaften, historische Forts und Feste.
Die Region reicht von Küstenebenen im Süden bis zu sanft gewellten, bewaldeten Hügeln im Norden. Dieser Nord-Süd-Kontrast zeigt, dass sich die Central Region landschaftlich nicht auf einen einzigen Typ reduzieren lässt.
Waldlandschaft und Wege in Kakum
Das Kakum Conservation Area besteht aus dem Kakum-Nationalpark und dem Assin Attandanso Resource Reserve und ist überwiegend von Regenwald geprägt. Zusammen umfassen sie etwa 350 km² in der feuchten immergrünen Waldzone; ausgewiesen wurde das Gebiet 1991.
Im Kakum-Nationalpark gibt es verschiedene Wege und geführte Wanderungen durch den Regenwald. Ein weiteres Merkmal des Parks ist der Baumwipfelpfad aus sieben Hängebrücken: Die Strecke ist 333 Meter lang und verläuft bis zu 27 Meter über dem Waldboden. Der Größenvergleich ordnet die Angaben ein: Die rund 350 km² beziehen sich auf das gemeinsame Schutzgebiet, die 333 Meter auf den Baumwipfelpfad im Kakum-Nationalpark.
Im Kakum- und Assin-Attandanso-Reservat kommen etwa 40 Arten größerer Säugetiere vor, darunter Elefanten, Bongo-Antilopen, Rotfluss-Schweine, sieben Primatenarten und vier Hörnchenarten. Die Vogelwelt umfasst etwa 200 Arten; dazu gehören fünf Nashornvogelarten, der Fraser-Adlerkauz, Graupapageien und Senegalpapageien.
Forts und ihre Geschichte
In Senya Beraku steht Fort Good Hope auf einer Landzunge nahe einer Bucht; von dort blickt es auf einen ruhigen, von Kokospalmen gesäumten Strand. Die Niederländer errichteten das Fort 1715, um am Handel mit Gold, Elfenbein und versklavten Menschen im Hinterland-Königreich Akyem teilzunehmen. Fort Good Hope verbindet so die Küstenlandschaft in Senya Beraku mit einer Handelsgeschichte, die bis zum Hinterland-Königreich Akyem reicht.
Fort Patience in Apam und Fort William in Anomabu gehören zum UNESCO-Welterbe „Forts and Castles, Volta, Greater Accra, Central and Western Regions“.
Feste in Saltpond und Elmina
Das Odambea-Festival wird in Saltpond am letzten Samstag im August gefeiert und spiegelt die historischen Migrationsmuster der Region wider. Edina Buronya ist ein einheimisches, weihnachtsähnliches Fest in Elmina und findet am ersten Donnerstag des neuen Jahres statt. Die beiden Termine liegen im Jahreslauf deutlich auseinander: Odambea markiert den August, Edina Buronya den Jahresbeginn. Wenn Sie Ihre Reise auf eines der Feste ausrichten möchten, prüfen Sie den jeweiligen Termin bei der Planung.
Den Reiseschwerpunkt für die Hotelsuche wählen
Wer vor allem Waldwege und geführte Wanderungen nutzen möchte, setzt andere Schwerpunkte als Reisende, die die Forts oder ein Festival in den Mittelpunkt stellen. Bei einem Fest ist der Kalendertermin der erste Planungsschritt; bei Natur- oder Geschichtsschwerpunkten steht zunächst die gewünschte Erfahrung im Vordergrund. So lässt sich die Suche nach Hotels in der Central Region an den eigenen Reiseplänen ausrichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Abura Asebu Kwamankese, Oduponkpehe, Elmina, Biriwa, Mankessim, Saltpond, Ajumako, Agona Swedru, Assin Manso, Apam, Winneba, Moree, Buduburam.
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