Kumasi Metropolitan: Geschichte, Kultur und Alltag
Unterkünfte in Kumasi Metropolitan
Das Kumasi Fort wurde 1874 von britischen Streitkräften zerstört und 1897 wiederaufgebaut. Diese Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau gibt Kumasi Metropolitan einen konkreten historischen Bezug. Museen, ein bedeutender Markt und kulturelle Orte eröffnen weitere Perspektiven auf das Reiseziel.
Geschichte und Alltag in Kumasi Metropolitan
Die Sammlung des Kumasi Fort and Military Museum umfasst Kriegswaffen, Standarten, Medaillen, gepanzerte Fahrzeuge, Flugabwehrgeschütze, Fotografien und Porträts. Das Spektrum verbindet militärische Ausrüstung und Auszeichnungen mit Bildzeugnissen. Die Inhalte der Sammlung können sich im Laufe der Zeit ändern.
Das Manhyia Palace Museum bietet Führungen zur Geschichte des Ashanti-Königreichs, zur königlichen Linie und zu Ritualen sowie zu den Auseinandersetzungen mit den britischen Kolonialstreitkräften. Klären Sie die aktuellen Arrangements vor Ihrem Besuch. So können Sie Ihren Besuch an den Führungsthemen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Am Komfo Anokye Sword Site ist eine Überlieferung verankert: Der Goldene Stuhl von Asanteman soll dort auf den Schoß von König Osei Tutu I., „Opemsuo“, dem Gründer der Asante-Nation, gesunken sein. Die Geschichte wird als traditionelle historische Erzählung weitergegeben.
Der Kumasi Zoo wurde 1957 vom Asanteman Council gegründet und dient als Schutzgebiet für einheimische Wildtiere aus Ghana sowie für Tiere aus anderen Ländern. Der Kejetia Central Market ist ein bedeutender Handelsort in Kumasi für Einkäufe, Verkehr, Lebensmittel und den täglichen Handel. Er verbindet damit mehrere Funktionen des städtischen Alltags über den Einkauf hinaus.
Ashanti: Kulturerbe, Handwerk und Natur
Im übergeordneten Reiseziel Ashanti steht Kumasi in einem größeren historischen Zusammenhang: Die Stadt ist die historische Hauptstadt der Ashanti Region und Ghanas zweitgrößte Stadt. Der Asantehene Osei Tutu gründete Kumasi 1695. Zehn erhaltene Asante Traditional Buildings liegen in und um Kumasi in der Ashanti Region und gehören zu den Objekten, die das Ghana Museums and Monuments Board als UNESCO-Welterbestätten aufführt.
Auch das Manhyia Palace Museum gehört zum kulturellen Kontext des Reiseziels Ashanti: Dort wird ein aus dem Jahr 1900 stammendes Kampfgewand gezeigt. Der Yaw Tano Shrine in Ejisu-Besease ist auch als Tano Yaw Shrine bekannt. Diese Beispiele ergänzen die Geschichte und die Führungen, die in Kumasi selbst zum königlichen Erbe angeboten werden.
In Ashanti gilt Bonwire als führendes Zentrum der Kente-Weberei. Einer Legende zufolge erlernten zwei Freunde aus Bonwire die Webkunst, indem sie eine Spinne beim Spinnen ihres Netzes beobachteten. Ntonso gilt als Heimat des Adinkra-Stoffs und als Ghanas größter Produzent von Adinkra.
In Adanwomse können Besucher bei einer einstündigen Tour durch die gemeinschaftliche Kente-Werkstatt das Spinnen, Schären und Weben ausprobieren. Klären Sie die Arrangements vor Ihrem Besuch. Eine kulinarische Tour dort umfasst Farmbesuche, das Anzapfen von Palmwein und die Zubereitung traditioneller Gerichte; die Verkostung muss vorab vereinbart werden. Eine Dorftheatergruppe präsentiert Tanz, Trommeln und Geschichtenerzählen, ebenfalls nach Vereinbarung vor dem Besuch. In Ntonso können Besucher bei einer geführten Tour Schritte der Adinkra-Herstellung kennenlernen und ausprobieren, darunter die Zubereitung von Farbstoff, Stofffärbung, Adinkra-Druck und Stickerei.
Zu den bemerkenswerten Festen der Ashanti Region zählen Papa, Kente, Nkyidwo und Adae Kese. Das Akwasidae-Fest ehrt frühere Führer und Helden der Akan und zieht Teilnehmende aus aller Welt an.
Der Lake Bosomtwe liegt in der Ashanti Region und ist eines von sechs UNESCO-designierten Biosphärenreservaten. Auf dem See sind Bootsfahrten möglich, im See kann man schwimmen, und rund um ihn kann man wandern. Die lokale Verfügbarkeit von Bootsfahrten und die Bedingungen für Schwimmen und Wandern können variieren. Ein Informationszentrum am Lake Bosomtwe informiert über den See und Naturschutzmaßnahmen und kann Bootsfahrten vermitteln; klären Sie die aktuellen Arrangements vor Ort.
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